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Den Sinnen freien Lauf lassen - "Farb-Spiele"

Renate Kappler (links) und Susanne Fritz-Buchelt (rechts).

Renate Kappler (links) und Susanne Fritz-Buchelt (rechts).

Kunstausstellungen hat es im Höfener Kursaal und in den Fluren des Rathauses schon einige gegeben. Und damit auch Vernissagen zu deren Eröffnung. Noch selten aber mit so vielen Besuchern wie jetzt bei der Ausstellung von Renate Kappler aus Höfen mit dem Thema "Farb-Spiele" mit etwa 40 Acryl-Bildern in verschiedenen Mischtechniken und mit solchen in Resin-Technik (Fließtechnik).


Etwa 60 Besucher aus Höfen und aus dem weiteren Oberen Enztal waren in den Höfener Kursaal gekommen, wo sie von Bürgermeister Heiko Stieringer begrüßt wurden. Er freute sich über die jetzt wieder einmal mehr deutlich werdende Kombination von Kunst und Historie: Mit der Ausstellung der Werke von Kappler in Räumen des in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbauten Rathauses. Er bedankte sich bei ihr für die Gestaltung der Ausstellung und wünschte den Besuchern, beim Betrachten der Exponate ihren Sinnen freien Lauf zu lassen.
Die Einführung in die Ausstellung mit den von Kappler in den beiden vergangenen Jahren kreierten Werken übernahm Susanne Fritz-Buchelt. Sie schilderte kurz den Lebenslauf der Höfener Hobby-Künstlerin, die sich ab den 1970er-Jahren zunächst mit der Bauernmalerei und danach mit der Seiden- und Acrylmalerei befasste.
Eine neue und intensive Initialzündung habe es mit einem Kursangebot der Volkshochschule gegeben: "Malen mit Acrylfarben" im Jahr 2018, das allerdings nicht realisiert werden konnte. Trotzdem war es für Kappler ein Signal zu einem neuen künstlerischen Aufbruch, unterstützt von Elisabeth Weiß (Schömberg).In ihren weiteren Ausführungen erläuterte Fritz-Buchelt die wesentlichen Unterschiede zwischen der Mischtechnik und der Fließtechnik. "Wo der Künstler bei der Mischtechnik den gestalterischen Prozess fest im Griff hat, muss er bei der Fließtechnik im wahrsten Sinne des Wortes loslassen", so Fritz-Buchelt, bevor sie auf weitere Details der beiden Techniken einging und als Ergebnis der Fließtechnik "ein faszinierendes Spiel der Farben" nannte.
Festliche Gestaltung
"Ich lade Sie ein, sich Ihr eigenes Bild zu machen, Ihre Sichtweise der Ausstellung zu entdecken und sich selbst zuzuhören, was die Bilder Ihnen sagen", war der abschließende Wunsch von Fritz-Buchelt für die Besucher der Vernissage.
Kappler bedankte sich für die festliche Gestaltung der Vernissage und dabei insbesondere bei Bürgermeister Stieringer und seinen Mitarbeiterinnen Claudia Albrecht und Marion Kubach, bei Elisabeth Weiß sowie bei Holger Buchelt mit Ehefrau Susanne Fritz-Buchelt für ihr Engagement bei der Ausrichtung und Eröffnung der Ausstellung sowie bei Jochen Volz (Gitarre) für deren musikalische Mitgestaltung.

Die Ausstellung läuft bis zum 30. November und kann montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr sowie dienstags von 14 bis 18.30 Uhr besucht werden. Persönlich anwesend ist Kappler am Montag, 28. Oktober, am 4. November und am 18. November jeweils von 14 bis 16 Uhr und darüber hinaus nach vorheriger Terminabsprache unter der Telefon 07081/50 18.

Nachricht vom: 21.10.2019