Aktuelles aus dem Gemeindeleben: Höfen an der Enz

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Video von der Veranstaltung "Heimat" in Höfen am 18.10.2020

Hubertus Welt:

Wir haben bei der Veranstaltung ein Video gedreht, dass unter

https://youtu.be/9L9iexS6Fb4

angeschaut werden kann. 

Kurze Beschreibung:

  • Nach der Einleitung kommt Dr. Ali Hafez mit seinem Beitrag, dann Dr. Wolfgang Weimer, sodann Elfriede Weber. Danach seht Ihr das Interview mit Frau Yasui.
  • Da bei den Interviews nur Frau Yasui ein Mikro für die Video-Aufzeichnung angeheftet hatte, sind die Fragen nur sehr leise zu hören - das Mikro welches der Moderator in der Hand hatte war für die Saallautsprecher.
  • Nach dem Interview kommt noch eine kurze Verabschiedung.

Spendenscheck für Verein für Leibesübungen Höfen 1926 e.V.

Der Verein für Leibesübungen Höfen 1926 e.V. konnte dieser Tage eine Spende der Netze BW in Höhe von 241,80 Euro in Anwesenheit von Bürgermeister Heiko Stieringer entgegennehmen. Das Unternehmen hat dafür wieder seine Portokasse „geplündert“. Dahinter verbirgt sich eine 2018 gestartete Aktion der Netze BW, bei der Haushalte aufgerufen werden, den Stand des Stromzählers nicht mehr per Post, sondern mithilfe elektronischer Medien mitzuteilen.

„Unser Ziel ist es, mehr und mehr von der postalischen Datenübermittlung abzurücken“, erklärt Netze BW Kommunalberater Harald Müller „Darum bieten wir verschiedene zeitgemäße Wege an, um die Angaben ohne große Umstände übermitteln zu können.“ Als Anreiz spendet der Netzbetreiber pro Kommune das durch die Online-Mitteilungen des Stromverbrauchs jährlich eingesparte Porto an eine gemeinnützige Organisation vor Ort.

„Eine Finanzspritze ist natürlich immer willkommen“, freut sich Fritz Kappler,  Vorstand Technik des gemeinnützigen Vereins. Besonders schön sei es, dass Bürgerinnen und Bürger von Höfen dazu beigetragen haben: „Das ist für mich auch ein Zeichen guter Nachbarschaft.“

Bürgermeister Heiko Stieringer bedankte sich deshalb bei allen Haushalten, die an der Aktion teilgenommen haben und ihre Zählerstände online gemeldet haben.

Informationen unter: www.netze-bw.de/Zaehler/Stromzaehler
 

30er-Zone in der Liebenzeller Straße

Die Gemeinde Höfen an der Enz konnte jetzt auch auf Antrag bei der Straßenverkehrsbehörde in Calw, für die Zeit der Sperrung der OD Salmbach und der damit verbundenen Umleitungsverkehrs, eine 30er-Zone im Bereich der Liebenzeller Straße erwirken. Die Lärmbelästigung ist bei normalem Verkehrsaufkommen schon groß und durch den zusätzlichen Umleitungsverkehr erheblich größer geworden.

Wir hoffen, dass wir hierdurch das Aufkommen an Fahrzeugen kontrolliert, in Sachen Geschwindigkeit und Lärm, durch unseren Ort bekommen.

Heiko Stieringer
- Bürgermeister –
Gemeinde Höfen an der Enz

Vier Besucher beim ersten Höfener Jugendtreff

Eine nur mäßige Resonanz bei Höfener Kindern und Jugendlichen hat der erste Anlauf für einen regelmäßigen Jugendtreff im Kursaal gefunden. Gekommen waren nur vier Jugendliche, davon zwei Kinder der Mutter Catherine Wadle, die bei einem Gespräch mit Bürgermeister Heiko Stieringer den Anstoß dazu gegeben hatte.

Zugezogen nach Höfen im Mai 2019 glaubt Catherine Wadle einen Bedarf für einen offenen Jugendtreff außerhalb des regulären und speziellen Angebots von Vereinen für Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren feststellen zu können. Damit wandte sie sich an Bürgermeister Heiko Stieringer. Er reagierte schnell und überließ Catherine Wadle zur Realisierung eines offenen Jugendtreffs den Kursaal.

Sich treffen, Videospielen, Filme sehen, Basteln, Geocaching und mehr. So war das Angebot des ersten von ihr organisierten Nachmittags am 12. August 2020 beschrieben, zu dem sich zu Beginn auch Bürgermeister Stieringer bei der Hitze des Nachmittags mit kostenlosen Getränken und später auch noch Kreisjugendpfleger Wolfgang Borkenstein vom Calwer Landratsamt einfanden. Zum ersten Jugendtreff gekommen waren zwei Höfener Kinder im Alter von 12 und 14 Jahren sowie mit Tochter Aveline (14) und Sohn Paul (16) zwei Kinder von Catherine Wadle. Ganz bewusst habe sie den Start des Jugendtreffs in die Ferien gelegt, um damit ein Angebot für die zu Hause bleibenden Schüler zu schaffen, erklärte sie im Gespräch mit der "Höfener Chronik". Eine größere Resonanz von Kindern und Jugendlichen erhofft sie sich nach dem Wiederbeginn der Schule, wenn das neue Angebot auch dort vorgestellt werden kann.

Bürgermeister Heiko Stieringer lobte das ehrenamtliche Engagement von Catherine Wadle und hoffte auf weitere Kinder und Jugendliche beim neuen Jugendtreff, wobei er sich auch Besucher aus Calmbach vorstellen kann. In der Annahme, dass das "Haus des Gastes" nach der Eröffnung der im Bau befindlichen Mehrzweckhalle veranstaltungsmäßig entlastet wird, hält er es auch für möglich, den Jugendtreff danach vielleicht dort zu etablieren.

Text und Bild: Heinz Ziegelbauer

Start des neuen Jugendtreff Höfen an der Enz am 12.08.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit einer Bürgerin und ihrer Tochter hatte ich vor rund 2 Wochen ein Gespräch zur Situation der Jugendlichen (12 – 18 Jahre) in Höfen.

Es wurde bemängelt, dass viele Jugendlichen dieser Altersklasse in Höfen keine Anlaufpunkte haben, um sich außerhalb von Vereinen treffen zu können.

Hierbei sollen Spiel und Spaß im Vordergrund stehen.

Wir starten daher unter dem ehrenamtlichen Engagement der Mutter unseren JUGENTREFF am kommenden Mittwoch um 15.00 Uhr im Kursaal/Rathaus in Höfen.

Gerne darf hierzu jeder sein Lieblingsspiel oder sonstige kreative Idee mitbringen, damit hier ein buntes Konzept entstehen darf und viele zum Mitmachen animieren soll.

Ich würde mich freuen, wenn viele dem Aufruf folgen so dass hier etwas neues für die Gemeinschaft in Höfen entstehen kann.

Viele Grüße aus dem Enztal und bitte bleiben Sie gesund!

Heiko Stieringer

- Bürgermeister –

Blumenschmuck erfreut Besucher und Einwohner

Über einen in voller Blüte stehenden Blumenschmuck an den beiden großen Enzbrücken, der Rathaus- und der Ochsenbrücke, im Ortszentrum und am Rathaus können sich die Bewohner und Besucher von Höfen in diesen Tagen freuen. Angelegt und gepflegt wurde und wird der Schmuck von einer örtlichen Gärtnerei und von Mitarbeitern des Bauhofs. Foto: Ziegelbauer

Naturpark-Stelen an den Ortseinfahrten

Seit Mitte April präsentiert die Gemeinde Höfen ihre Zugehörigkeit zum "Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord" auf drei großen Stelen, welche die Ortseinfahrten aus den Richtungen Neuenbürg, Calmbach und Langenbrand schmücken.

Bei der Gemeinderatssitzung im Januar 2020 hatte Bürgermeister Heiko Stieringer die Aufstellung der drei Stelen angekündigt. Jetzt stehen sie, und zwar an der Bundesstraße 294 an der Wildbader Straße in Höhe der Zufahrt zum Wohngebiet "Neue Äcker" und an der Hindenburgstraße bei der Abzweigung "Alte Straße" sowie an der Landesstraße aus Richtung Langenbrand nach der Abzweigung des Schönblickwegs. Aufgestellt wurden sie von einem Team des Höfener Gemeindebauhofs unter der Leitung von Fritz Ochner. "Grüß Gott in Höfen an der Enz" ist auf den Vorderseiten und "Auf Wiedersehen in Höfen an der Enz" auf den Rückseiten in Kombination mit dem Gemeindewappen zu lesen, und zwar in Verbindung mit einem Bild der Kultfigur des Höfener Nachtwächters auf der Vorderseite und vom Kurpark mit der Fontäne und mit der evangelischen Kirche auf der Rückseite. Und weshalb mit dem Bildnis eines Nachtwächters? Weil Höfener Einwohner mit dem Necknamen "Nachtwächter" behaftet sind. Und warum das? Der Überlieferung zufolge soll um das Jahr 1870, in dem der Ort noch keine evangelische Kirche hatte und deshalb kirchlich zu Calmbach gehörte, eine Taufgesellschaft auf dem Rückweg von dort nach der Taufe eines Kindes und nach einem sich anschließenden ausgiebigen Gelage mit viel Bier und Wein im Gasthaus "Rössle" bei Dunkelheit den in einem Leiterwägelchen mitgeführten Täufling verloren haben. Nach einer intensiven nächtlichen Suche mit Laternen und Fackeln sei dieser wohlbehalten wieder aufgefunden worden. Darsteller des "Höfener Nachtwächter" ist Wolfgang Stier, der als solcher immer wieder auch in anderen Orten im Einsatz ist.

Bürgermeister Heiko Stieringer zufolge ließ sich die Gemeinde Höfen die drei Stelen rund 9400 Euro netto kosten, wozu sie vom "Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord" einen Zuschuss von 5 640 Euro erhält. Auf den Stelen ersichtliche Sponsoren des Naturparks sind die Firmen "Duravit", "Alpirsbacher Klosterbräu", "Mineralbrunnen Teinach GmbH", "badenova", die AOK sowie das Land Baden-Württemberg und die Lotterie "GlücksSpirale".

Text und Fotos: Heinz Ziegelbauer

Die Richard Wöhr GmbH schlägt Wurzeln im Gemeindewald Höfen und spendet 200 Eichen zur Aufforstung

Nachhaltigkeit beginnt mit der Wiedehopfhaue

Baden-Württemberg ist das Land der nachhaltigen und innovativen Ideen, zudem „sollen auch mal wieder gute Nachrichten, außerhalb der bekannten Corona-Thematik, in der Zeitung stehen“ und so machten sich Stefan Wöhr von der Richard Wöhr GmbH sowie Bürgermeister Heiko Stieringer seitens der Gemeinde Höfen auf den Weg in den Gemeindewald.

Mit je einer Wiedehopfhaue ausgerüstet und durch Anleitung von Herrn Revierförster Volkert und Herrn Adler, gruben die Herren an der geeignetsten Stelle ca. 25 cm tiefe Pflanzlöcher aus, in welche die Stieleichensetzlinge dann gepflanzt wurden. Die zusätzlich angebrachten Wuchshüllen sind so konzipiert, dass eine optimale CO2-Versorgung gewährleistet wird. In gleicher Weise schützt die Hülle vor extremen Wetterlagen und gefräßigem Wild (Wildverbiss). Nach ca. 5 Jahren erreicht die Eiche das obere Ende der Wuchshilfe. Auch hier ist der noch junge Baum geschützt, da die oberen Ränder nach außen gebördelt sind. Um den Umweltaspekt nicht außen vor zu lassen, sind die Wuchshüllen nachhaltig, denn sie können restlos wiederverwendet werden!

Durch eine ordentliche Portion Spaß und eifrigem Engagement waren schnell, im Abstand von zwei bis drei Metern, die ersten 3 Eichensetzlinge gepflanzt.

Die Eiche ist eine im Nordschwarzwald heimische Baumart, mit den Eigenschaften der Langlebigkeit, Robustheit, Witterungsbeständigkeit und positiv für die Umweltbilanz. Aus diesem Grund eine perfekte Wahl für die Aufforstung des „Käferlochs“ am Hengstberg. Hieraus ergibt sich ein schöner Synergieeffekt, denn die Eigenschaften der Eiche doppeln sich mit denen der Firma Wöhr; Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein, Zukunftsorientierung und die Verbundenheit zur Heimat, wie eine Eiche, die mit dem Boden stark verwurzelt ist.

Es war ein lehrreicher Ausflug in das Forstwesen und sollte man nicht immer gescheiter heimkommen als man zuhause weggegangen ist?

Altkleidercontainer

Der Altkleidercontainer vom DRK-Ortsverein Birkenfeld e. V. hat einen neuen Standort bekommen.

Sie finden den Container ab sofort vor dem Haus des Gastes im Enzauenweg.

Wir bitten um Beachtung!

Gärtnergepflegtes Grabfeld wurde erweitert

Auch an den Gärtnern gehe die Corona-Krise nicht spurlos vorüber, klagte Gärtnermeister Dieter Günthner am Freitag-Vormittag bei der Vorstellung eines neuen Grabfelds auf dem Höfener Friedhof. Die Lage sei für seine Branche verheerend, stellt Günthner fest, der Blumenladen in Bad Wildbad habe schon schließen müssen, wenn sich das noch ein paar Monate fortsetze, wisse er nicht mehr weiter. Bestattungen seien nur eingeschränkt möglich, Gedenkfeiern dürften nur im Freien und nur mit maximal 30 Leuten stattfinden, ergänzt Beate Gutekunst vom Bestattungsunternehmen Ohngemach.
Seit 2009 gibt es auf dem Höfener Friedhof ein gärtnergepflegtes Grabfeld. Aufgrund der großen Nachfrage nach dieser Bestattungsform, hat die Friedhofsverwaltung der Gemeinde Höfen gemeinsam mit der Gärtnerei Günthner aus Bad Wildbad und der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner eG jetzt das gärtnergepflegte Grabfeld erweitert. Es ist schon die dritte Erweiterung der Anlage, erzählt Günthner, der 2007 diese Bestattungsform in Höfen auf den Weg gebracht  hatte. Höfen war damals die erste Gemeinde mit weniger als 4000 Einwohner, die eine solche Einrichtung hatte. Seitens der Verwaltung gab es zunächst Zweifel, ob die Fläche auch belegt werden könne, berichtet  Günthner, doch nach vier Jahren sei der erste Bereich schon voll vergeben gewesen. Auch eine Erweiterungsfläche ist mittlerweile belegt. In einem dritten Abschnitt sind jetzt 48 neue Gräber hinzu gekommen. Die Grabstätten liegen in einer parkähnlichen Umgebung. Das Angebot richtet sich vor allem an diejenigen Angehörigen, die sich nicht um die Grabpflege kümmern können und wollen. Das Grab muss nur einmal bezahlt werden, und wird dann für die gesamte Laufzeit von qualifizierten Friedhofsgärtnern gepflegt. Beate Gutekunst verwies darauf, dass man diese Leistung auch als Vorsorge schon zu Lebzeiten kaufen könne. Es seien unterschiedliche Bestattungsformen möglich, erläutert Günthner.  „Unterm Baum“ kann man sich begraben lassen, es gibt Urnen-Gemeinschaftsgräber, Sargbestattungen oder  Urnengräber mit individuellem Stein, sowie Gräber komplett mit Stein. Das gärtnergepflegte Grabfeld sei eine Idee der Badischen Friedhofgärtner Genossenschaft, laufe aber auch im Württembergischen gut, erläutert Günthner und betont, „ich bin sehr froh, dass die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Höfen und den Bestattern so gut funktioniert“. Zur Eröffnung des  Grabfelds hat er dreißig Gießkannen für den Friedhof mitgebracht, allerdings ist die Wasserstelle noch nicht in Betrieb. 

Text und Bild Bernd Helbig

Baumspende zum Internationalen Tag des Baumes

„Wer Bäume pflanzt, wird den Himmel gewinnen“ mit diesem Leitspruch von Konfuzius erhielten wir von Frau Michaela Genthner, über das Projekt BAUM 2020 www.mit-der-natur.de zum Internationalen Tag des Waldes am 21. März 2020, diese schöne Elsbeere.

Wir freuen uns sehr über diese Spende unserer ehemaligen Höfenerin, die es zum Anlass nahm, hierdurch ihre Verbundenheit zu Ihrem Heimatort zum Ausdruck zu bringen. Der Baum ziert jetzt die Enzauen am Uferweg. Möge er Wachsen und Gedeihen und vielen die an ihm vorübergehen Freude bereiten.

Herzlichen Dank für diese tolle Spende.
 

Heiko Stieringer

- Bürgermeister -

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