Aktuelles aus dem Gemeindeleben: Höfen an der Enz

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Sperrung des Schönblickweg für den Durchgangsverkehr

Aufgrund der Sanierung der Quellwasserleitung zwischen Höfen und Birkenfeld, wird der Schönblickweg im Zeitraum vom 19. Juli – ca. 27. August 2021 für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Umleitung während der Bauphase ist ausgeschildert.

Es wird in dieser Zeit 3 Bauphasen geben mit verschiedenen Sperrungen und Zufahrtsmöglichkeiten. Die Anwohner werden persönlich über den genauen Verlauf informiert.
Wir danken für ihr Verständnis.

Die Elterninitiative Purzelbaum möchte ein Backbuch mit Höfener Rezepten herausbringen...

Liebe Höfenerinnen,- und Höfener,
Wir, die Elterninitiative Purzelbaum, haben durch die Corona Pandemie leider unsere beliebten Baby,- und Kindermärkte nicht durchführen können, dadurch haben wir ebenfalls auch keine Erlöse, die wir gerne für den Kindergarten oder das Freibad einsetzen wollten.

Nun haben wir eine Idee:

Wir möchten ein Backbuch herausbringen, bei dem wir Ihre Unterstützung benötigen.
Ziel ist es, ein Buch zu erstellen, in dem jeder sein Lieblingsbackrezept (Kuchen, Torten, Süßes/Herzhaftes, Weihnachtsbäckerei) veröffentlichen darf.
Es ist doch eine tolle Sache, wenn man dieses Buch immer wieder zur Hand nimmt und sich viele Ideen holen kann.
Es wäre super, wenn viele Rezepte (gerne auch handschriftlich) zusammen kommen würden. Dadurch könnten wir ein echtes Höfener Unikat und darüber hinaus etwas gemeinsam erschaffen.

Die Aufteilung des Buches erfolgt in mehreren Kategorien:
- Kuchen
- Torten
- Süßen/Herzhaftes
- Weihnachtsbäckerei


Damit das Buch einheitlich wird sollte folgendes beachtet werden:

- Bei der Vorlage in Word (oder einem anderem Schreibprogramm) ist darauf zu achten dass das Papierformat in DIN A 5 Hochformat, die seitlichen Ränder auf 1,5 cm und der obere Rand und untere Rand jeweils auf 2,0 cm eingestellt ist.
-Sollte das Rezept über 2 Seiten gehen, -kein Problem- solange die Seitenränder eingehalten werden.
-Bei der Verwendung von Bildern/Zeichnungen, bitte nur eigens erstellte Bilder verwenden, da dies sonst ein Problem des Urheberechts gibt. Es wäre schön, wenn jeder seinen Namen dazuschreibt, ist aber kein Muss.
-Sehr gerne dürfen Sie auch Handgeschriebenes oder eigene Zeichnungen einreichen, bitte nur weißes Papier in DIN A 5 verwenden

Die Rezepte können Sie uns wie folgt zukommen lassen:

Per Email: unserbackbuch(@)web.de  - Oder einfach in den Briefkasten der Gemeinde Höfen, z. Hd Frau Albrecht, werfen.

Einsendeschluss ist der 04. Oktober 2021

Später werden wir einen Preis erarbeiten und das Buch kann dann somit käuflich erworben werden. Der Erlös kommt der Elterninitiative Purzelbaum zu Verfügung für neue Projekte der Gemeinde.

Wir freuen uns über zahlreiche Beteiligung!!

Bitte teilen Sie das auch den Großeltern, Freunden und Verwandten mit. Natürlich können auch mehrere Rezepte eingesendet werden.

Sollten Sie noch Fragen haben stehen wir Ihnen unter folgender Telefonnummer zu Verfügung:
Kathrin Maier 0171/1774547, Bianca Großmann 0160-1519392

Danke für eure Unterstützung !!!

Sanierung der Enzbrücke am Sägmühleweg abgeschlossen!

Abrechnung weit unter der Kostenberechnung
Der Freitag vergangener Woche brachte der Gemeinde Höfen ein kurzes, aber umso erfreulicheres Event. Die symbolische Wieder-Eröffnung der sanierten Brücke über die Enz am "Sägmühleweg" mit dem Durchschneiden des dazu angebrachten Absperrbandes seitens der Bürgermeister Heiko Stieringer und Klaus Mack (Bad Wildbad) in Vertretung von MdL Thomas Blenke (CDU) sowie seitens der Projektleiterin Irene Panasowski (Ingenieurbüro Rothenhöfer, Karlsruhe).
Erfreulich war dabei insbesondere die Tatsache, dass die Kosten mit weniger als 50 Prozent der vom Ingenieurbüro Rothenhöfer kalkulierten Summe von 480 493,70 Euro netto abgerechnet werden konnten. Für die im Herbst des vergangenen Jahres ausgeschriebenen Sanierungsarbeiten hatten sich insgesamt 18 Unternehmen interessiert. Zur Vergabe am 7. Dezember 2020 lagen dem Gemeinderat zehn Angebote mit einer finanziellen Bandbreite von brutto 196 294,93 Euro bis zu 678 196,02 Euro vor, wobei der Firma B + S GmbH (Bietigheim) als günstigster Bieterin der Auftrag auf der Basis ihres Angebots mit 164 953,72 Euro netto erteilt wurde. Nach dem Winter konnten die Arbeiten zum 1. März 2021 beginnen und damit in einer Zeit ablaufen, in der coronabedingt keine Fußballspiele auf dem über die Brücke zu erreichenden Sportplatz stattfanden und auch der dort befindliche gastronomische Betrieb geschlossen war. Am 1. April mussten die Sanierungsarbeiten wegen nicht definierbarer Geräusche kurzzeitig eingestellt werden. Mit der Folge, dass im Zuge weiterer Untersuchungen notwendige Arbeiten mit Mehrkosten von 23 569,94 Euro netto notwendig wurden. Trotz dieses Nachtrags konnten die ursprünglich kalkulierten Kosten unter dem Strich um mehr als 50 Prozent unterschritten werden. Dank der Unterstützung von MdL Thomas Blenke wurde der Gemeinde Höfen zur Brückensanierung eine Zuwendung des Landes von 50 Prozent der Sanierungskosten und zusätzlich noch ein Fördersatz von 15 Prozent zu den Planungskosten des Ingenieurbüros Rothenhöfer bewilligt.

"Brücken verbinden Menschen und sind gleichzeitig wichtige Verkehrswege", führte Bürgermeister Klaus Mack aus, übermittelte die Grüße von Thomas Blenke und freute sich über den 50-prozentigen Zuschuss für die Gemeinde Höfen aus dem Förderprogramm für Brückensanierungen. Bürgermeister Heiko Stieringer dankte dem Ingenieurbüro Rothenhöfer und dem Bauunternehmen B + S GmbH für die reibungslose Abwicklung des Projekts und hoffte auf einen langen Erhalt der Brücke in ihrem jetzt sanierten Zustand. Sei die Sägmühleweg-Brücke doch die jüngste, aber sanierungsbedüftigste aller Brücken im Ort gewesen.

Diplom-Ingenieur (FH) Hermann Rothenhöfer zeigte sich zufrieden mit der zügigen Abwicklung der Sanierungsarbeiten. Seinen weiteren Ausführungen zufolge sei er von der Vielzahl der Angebote bei der Vergabe im Dezember überrascht gewesen, habe er doch nur mit einigen wenigen gerechnet. Den Grund für den Unterschied zwischen seiner Kostenberechnung und den letztendlichen Gesamtkosten der Maßnahme sah er in der längeren Vorlaufzeit einer Sanierungsplanung, bei der eventuelle Kostensteigerungen bis zur Realisierung vorzusehen seien. Er wünschte der Gemeinde Höfen eine möglichst lange sorgenfreie Nutzung der Brücke ohne größere Unterhaltungsmaßnahmen und -kosten.

Bilder und Text: Heinz Ziegelbauaer

Schatzsuche für Kinder "Rund um Höfen"

Das Motto:  Rettet das Freibad Höfen an der Enz!

Wir laden alle Kinder zu unserer nächsten Schnitzeljagd ein. Ab dem 05. Mai geht es los!

Vollsperrung im Bereich Schönblickweg 53 !

In der Zeit vom 01. Mai 2021 bis zum 01. Mai 2022 wird es auf Höhe des Anwesens Schönblickweg 53 immer wieder zu Vollsperrungen der Straße kommen. Teilweise tages- aber auch stundenweise. Grund dafür ist der Neubau eines Wohnhauses.

Dennoch ist die Erreichbarkeit der Grundstücke für die Anwohner gewährleistet. Die Zufahrt ist frei bis zur Baustelle sowohl von der Liebenzeller Straße als auch von der Alten Straße kommend.

Wir bitten um Beachtung.

Gemeinde Höfen an der Enz

-Ordnungsamt-

Vollsperrung

Halteverbotszone mit Parkscheibenregelung in der Hindenburgstraße

Die Gemeinde Höfen an der Enz möchte die Parksituation in der Hindenburgstraße neu ordnen. Deshalb weisen wir sie daraufhin, dass die Halteverbotszone in der Hindenburgstraße mit einer Parkscheibenregelung ergänzt wurde. Somit darf werktags zwischen 8 und 19 Uhr (außer samstags) in den gekennzeichneten Flächen nur noch mit Parkscheibe und für maximal 3 Stunden geparkt werden. Samstags und sonntags ist das Parken in den gekennzeichneten Flächen ohne Parkscheibe und ohne Zeitbegrenzung erlaubt. 

Wir bitten um Beachtung!

Nachruf Kurt Neuweiler

Kurt Neuweiler war geschätzter Lehrer, Historiker und für seine Mitmenschen engagiert

Man habe „einen über die Grenzen von Höfen hochgeschätzten Menschen“ verloren, bedauerte den Tod des am Wochenende 89-jährig verstorbenen Ehrenbürgers der Enztalgemeinde, Kurt Neuweiler, deren Bürgermeister, Heiko Stieringer. Der „Schulmeister“, wie er sich selber gerne nannte, bleibt vielen nicht nur in seinem Heimatort, sondern auch in Calmbach und vor allem in Agenbach und der ganzen Umgebung unvergessen. Der Höfener Bub, der bei der Schulentlassung 1946 wusste, dass er Lehrer werden möchte, war nach Vater und Sohn Comerell, den erfolgreichen Geschäftsleuten und Mäzenen von Höfen, der einzige lebende und dritte Ehrenbürger überhaupt Höfens. Den Artikel über die Verleihung der Ehrenbürgerurkunde überschrieb 2010, an die Aussage des damaligen Bürgermeisters Holger Buchelt anknüpfend, der Schwarzwälder Bote: „Den Höfernern ein Bewusstsein für ihre Wurzeln gegeben“.

In Vorträgen, einem Dutzend Büchern – darunter viele dicke Bände „Mei Höfe“ sowie andere historische Literatur – und dem mit Buchelt zusammen entwickelten „Historischen Rundgang“ hat Kurt Neuweiler Wissen über die Vergangenheit vermittelt und für die Nachwelt festgehalten. Auch als Mitglied des Kreisgeschichtsvereins Calw (KGV) trug der Heimatforscher zum Nichtvergessen bei. Als die Kassenchefin des Vereins, Elke Schöffler, von Neuweilers Ableben hörte, stellte sie traurig fest: „Seine Führungen beim KGV werden mir unvergessen bleiben! Er hatte eine Art an sich, dass man still lauschte, sich in eine andere Zeit zurückversetzte, und sich alles auch bildlich vorstellen konnte.“ Solche Führungen bot Neuweiler regelmäßig viele Jahre auch als Teil des Teams im Calmbacher Flößermuseum.

Bei Verleihung der Ehrenbürgerwürde an den von 1978 bis 2000 auch als evangelischer Kirchengemeinderat Dienenden sagte der frühere Pfarrer Ulrich Hilzinger, er sei „ein Stück Seele in der Kirchengemeinde gewesen“. Zeit fand Neuweiler auch noch für den Turnverein, wo er über ein halbes Jahrhundert lang aktiv in der Faustballabteilung wirkte. Von 1992 bis 2011 führte er den Seniorenkreis in Höfen. Alle zwei Wochen organisierte er eine Veranstaltung für diese Runde, darunter in den 20 Jahren allein 100 Ausfahrten zu interessanten Zielen in der näheren und weiteren Umgebung.

„Die 15 Jahre Schulmeister in Agenbach waren die schönste Zeit meines Berufslebens“, schreibt Kurt Neuweiler in seinen Lebenserinnerungen. Feldrennach war 1953 seine erste Stelle als Lehrer. Dort lernte er seine ebenfalls hier als HWT-Lehrerin wirkende Frau Ruth geborene Schneider kennen, die vor einem Jahr verstarb. Beide hatten 1956 geheiratet, und sie unterstützte ihn später bei allen seinen Aufgaben nach Kräften. Zwei Jahre unterrichtete Neuweiler anschließend in Calw-Wimberg. Dann übernahm er zusammen mit seiner Frau von 1956 bis 1971 die ländliche Schule mit acht Jahrgängen in einer Klasse in Agenbach. Beide führten nicht einfach die Schule, sondern gestalteten das Dorf- und Gemeinschaftsleben entscheidend mit.

In seinem Buch, „Was ich euch noch erzählen wollte…“, über die Wahrnehmung des Wandels des ländlichen Lebens, das der KGV in Kürze herausgibt, beschreibt Autor Roland Kling – gebürtiger Agenbacher und Geschäftsmann in Althengstett – an vielen Stellen dankbar, was ihm und den Einwohnern des Dorfes der Lehrer aus Höfen für die Zukunft mitgegeben hat. Da gab es Kinderfeste, Weihnachtsfeiern und Dorffeste. Organisiert wurde alles vom Lehrerehepaar. Kurt Neuweiler gab in Agenbach den Anstoß zur Gründung eines Sportvereins und leitete – mangels Turnhalle – durch den winterlichen Skisport damit die zeitweise bis in internationale Sphären vorstoßende Agenbacher Ski-Langlaufbewegung ein.

Seine ehemaligen Schüler – und nicht nur sie – schwärmen noch nach über 50 Jahren von Kurt Neuweiler. Auch als er aufgrund der Schulreform mit Wehmut seine Wirkungsstätte wechseln musste, blieb er dem Dorf als Leiter des Gemischten Chors und als Schriftführer des SV Agenbach noch jahrelang treu.

Der Berufsweg führte ihn 1971 als Konrektor an die Schule in Calmbach bald danach ins 1962 in Höfen erbaute Haus. 1985 übernahm Neuweiler den Rektorenposten. Als er 1993 in den Ruhestand ging, hinterließ er die Goßweilerschule als Werkrealschule. So ein wenig fehlte ihm beim Wechsel von der Einklassen-Schule und den neuen Führungsaufgaben in der Lehranstalt mit 500 Schülern in 20 Klassen die Möglichkeit, sich für jeden einzelnen Schüler direkt persönlich einzusetzen. Von fünf Kindern – Tochter Annemarie verstarb 1978 - trauern Eva, Dorothe, Ulrike und Christoph mit ihren Familien zusammen.

Hans Schabert

Video von der Veranstaltung "Heimat" in Höfen am 18.10.2020

Hubertus Welt:

Wir haben bei der Veranstaltung ein Video gedreht, dass unter

https://youtu.be/9L9iexS6Fb4

angeschaut werden kann. 

Kurze Beschreibung:

  • Nach der Einleitung kommt Dr. Ali Hafez mit seinem Beitrag, dann Dr. Wolfgang Weimer, sodann Elfriede Weber. Danach seht Ihr das Interview mit Frau Yasui.
  • Da bei den Interviews nur Frau Yasui ein Mikro für die Video-Aufzeichnung angeheftet hatte, sind die Fragen nur sehr leise zu hören - das Mikro welches der Moderator in der Hand hatte war für die Saallautsprecher.
  • Nach dem Interview kommt noch eine kurze Verabschiedung.

Spendenscheck für Verein für Leibesübungen Höfen 1926 e.V.

Der Verein für Leibesübungen Höfen 1926 e.V. konnte dieser Tage eine Spende der Netze BW in Höhe von 241,80 Euro in Anwesenheit von Bürgermeister Heiko Stieringer entgegennehmen. Das Unternehmen hat dafür wieder seine Portokasse „geplündert“. Dahinter verbirgt sich eine 2018 gestartete Aktion der Netze BW, bei der Haushalte aufgerufen werden, den Stand des Stromzählers nicht mehr per Post, sondern mithilfe elektronischer Medien mitzuteilen.

„Unser Ziel ist es, mehr und mehr von der postalischen Datenübermittlung abzurücken“, erklärt Netze BW Kommunalberater Harald Müller „Darum bieten wir verschiedene zeitgemäße Wege an, um die Angaben ohne große Umstände übermitteln zu können.“ Als Anreiz spendet der Netzbetreiber pro Kommune das durch die Online-Mitteilungen des Stromverbrauchs jährlich eingesparte Porto an eine gemeinnützige Organisation vor Ort.

„Eine Finanzspritze ist natürlich immer willkommen“, freut sich Fritz Kappler,  Vorstand Technik des gemeinnützigen Vereins. Besonders schön sei es, dass Bürgerinnen und Bürger von Höfen dazu beigetragen haben: „Das ist für mich auch ein Zeichen guter Nachbarschaft.“

Bürgermeister Heiko Stieringer bedankte sich deshalb bei allen Haushalten, die an der Aktion teilgenommen haben und ihre Zählerstände online gemeldet haben.

Informationen unter: www.netze-bw.de/Zaehler/Stromzaehler
 

Vier Besucher beim ersten Höfener Jugendtreff

Eine nur mäßige Resonanz bei Höfener Kindern und Jugendlichen hat der erste Anlauf für einen regelmäßigen Jugendtreff im Kursaal gefunden. Gekommen waren nur vier Jugendliche, davon zwei Kinder der Mutter Catherine Wadle, die bei einem Gespräch mit Bürgermeister Heiko Stieringer den Anstoß dazu gegeben hatte.

Zugezogen nach Höfen im Mai 2019 glaubt Catherine Wadle einen Bedarf für einen offenen Jugendtreff außerhalb des regulären und speziellen Angebots von Vereinen für Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren feststellen zu können. Damit wandte sie sich an Bürgermeister Heiko Stieringer. Er reagierte schnell und überließ Catherine Wadle zur Realisierung eines offenen Jugendtreffs den Kursaal.

Sich treffen, Videospielen, Filme sehen, Basteln, Geocaching und mehr. So war das Angebot des ersten von ihr organisierten Nachmittags am 12. August 2020 beschrieben, zu dem sich zu Beginn auch Bürgermeister Stieringer bei der Hitze des Nachmittags mit kostenlosen Getränken und später auch noch Kreisjugendpfleger Wolfgang Borkenstein vom Calwer Landratsamt einfanden. Zum ersten Jugendtreff gekommen waren zwei Höfener Kinder im Alter von 12 und 14 Jahren sowie mit Tochter Aveline (14) und Sohn Paul (16) zwei Kinder von Catherine Wadle. Ganz bewusst habe sie den Start des Jugendtreffs in die Ferien gelegt, um damit ein Angebot für die zu Hause bleibenden Schüler zu schaffen, erklärte sie im Gespräch mit der "Höfener Chronik". Eine größere Resonanz von Kindern und Jugendlichen erhofft sie sich nach dem Wiederbeginn der Schule, wenn das neue Angebot auch dort vorgestellt werden kann.

Bürgermeister Heiko Stieringer lobte das ehrenamtliche Engagement von Catherine Wadle und hoffte auf weitere Kinder und Jugendliche beim neuen Jugendtreff, wobei er sich auch Besucher aus Calmbach vorstellen kann. In der Annahme, dass das "Haus des Gastes" nach der Eröffnung der im Bau befindlichen Mehrzweckhalle veranstaltungsmäßig entlastet wird, hält er es auch für möglich, den Jugendtreff danach vielleicht dort zu etablieren.

Text und Bild: Heinz Ziegelbauer

Start des neuen Jugendtreff Höfen an der Enz am 12.08.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit einer Bürgerin und ihrer Tochter hatte ich vor rund 2 Wochen ein Gespräch zur Situation der Jugendlichen (12 – 18 Jahre) in Höfen.

Es wurde bemängelt, dass viele Jugendlichen dieser Altersklasse in Höfen keine Anlaufpunkte haben, um sich außerhalb von Vereinen treffen zu können.

Hierbei sollen Spiel und Spaß im Vordergrund stehen.

Wir starten daher unter dem ehrenamtlichen Engagement der Mutter unseren JUGENTREFF am kommenden Mittwoch um 15.00 Uhr im Kursaal/Rathaus in Höfen.

Gerne darf hierzu jeder sein Lieblingsspiel oder sonstige kreative Idee mitbringen, damit hier ein buntes Konzept entstehen darf und viele zum Mitmachen animieren soll.

Ich würde mich freuen, wenn viele dem Aufruf folgen so dass hier etwas neues für die Gemeinschaft in Höfen entstehen kann.

Viele Grüße aus dem Enztal und bitte bleiben Sie gesund!

Heiko Stieringer

- Bürgermeister –

Blumenschmuck erfreut Besucher und Einwohner

Über einen in voller Blüte stehenden Blumenschmuck an den beiden großen Enzbrücken, der Rathaus- und der Ochsenbrücke, im Ortszentrum und am Rathaus können sich die Bewohner und Besucher von Höfen in diesen Tagen freuen. Angelegt und gepflegt wurde und wird der Schmuck von einer örtlichen Gärtnerei und von Mitarbeitern des Bauhofs. Foto: Ziegelbauer

Naturpark-Stelen an den Ortseinfahrten

Seit Mitte April präsentiert die Gemeinde Höfen ihre Zugehörigkeit zum "Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord" auf drei großen Stelen, welche die Ortseinfahrten aus den Richtungen Neuenbürg, Calmbach und Langenbrand schmücken.

Bei der Gemeinderatssitzung im Januar 2020 hatte Bürgermeister Heiko Stieringer die Aufstellung der drei Stelen angekündigt. Jetzt stehen sie, und zwar an der Bundesstraße 294 an der Wildbader Straße in Höhe der Zufahrt zum Wohngebiet "Neue Äcker" und an der Hindenburgstraße bei der Abzweigung "Alte Straße" sowie an der Landesstraße aus Richtung Langenbrand nach der Abzweigung des Schönblickwegs. Aufgestellt wurden sie von einem Team des Höfener Gemeindebauhofs unter der Leitung von Fritz Ochner. "Grüß Gott in Höfen an der Enz" ist auf den Vorderseiten und "Auf Wiedersehen in Höfen an der Enz" auf den Rückseiten in Kombination mit dem Gemeindewappen zu lesen, und zwar in Verbindung mit einem Bild der Kultfigur des Höfener Nachtwächters auf der Vorderseite und vom Kurpark mit der Fontäne und mit der evangelischen Kirche auf der Rückseite. Und weshalb mit dem Bildnis eines Nachtwächters? Weil Höfener Einwohner mit dem Necknamen "Nachtwächter" behaftet sind. Und warum das? Der Überlieferung zufolge soll um das Jahr 1870, in dem der Ort noch keine evangelische Kirche hatte und deshalb kirchlich zu Calmbach gehörte, eine Taufgesellschaft auf dem Rückweg von dort nach der Taufe eines Kindes und nach einem sich anschließenden ausgiebigen Gelage mit viel Bier und Wein im Gasthaus "Rössle" bei Dunkelheit den in einem Leiterwägelchen mitgeführten Täufling verloren haben. Nach einer intensiven nächtlichen Suche mit Laternen und Fackeln sei dieser wohlbehalten wieder aufgefunden worden. Darsteller des "Höfener Nachtwächter" ist Wolfgang Stier, der als solcher immer wieder auch in anderen Orten im Einsatz ist.

Bürgermeister Heiko Stieringer zufolge ließ sich die Gemeinde Höfen die drei Stelen rund 9400 Euro netto kosten, wozu sie vom "Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord" einen Zuschuss von 5 640 Euro erhält. Auf den Stelen ersichtliche Sponsoren des Naturparks sind die Firmen "Duravit", "Alpirsbacher Klosterbräu", "Mineralbrunnen Teinach GmbH", "badenova", die AOK sowie das Land Baden-Württemberg und die Lotterie "GlücksSpirale".

Text und Fotos: Heinz Ziegelbauer

Die Richard Wöhr GmbH schlägt Wurzeln im Gemeindewald Höfen und spendet 200 Eichen zur Aufforstung

Nachhaltigkeit beginnt mit der Wiedehopfhaue

Baden-Württemberg ist das Land der nachhaltigen und innovativen Ideen, zudem „sollen auch mal wieder gute Nachrichten, außerhalb der bekannten Corona-Thematik, in der Zeitung stehen“ und so machten sich Stefan Wöhr von der Richard Wöhr GmbH sowie Bürgermeister Heiko Stieringer seitens der Gemeinde Höfen auf den Weg in den Gemeindewald.

Mit je einer Wiedehopfhaue ausgerüstet und durch Anleitung von Herrn Revierförster Volkert und Herrn Adler, gruben die Herren an der geeignetsten Stelle ca. 25 cm tiefe Pflanzlöcher aus, in welche die Stieleichensetzlinge dann gepflanzt wurden. Die zusätzlich angebrachten Wuchshüllen sind so konzipiert, dass eine optimale CO2-Versorgung gewährleistet wird. In gleicher Weise schützt die Hülle vor extremen Wetterlagen und gefräßigem Wild (Wildverbiss). Nach ca. 5 Jahren erreicht die Eiche das obere Ende der Wuchshilfe. Auch hier ist der noch junge Baum geschützt, da die oberen Ränder nach außen gebördelt sind. Um den Umweltaspekt nicht außen vor zu lassen, sind die Wuchshüllen nachhaltig, denn sie können restlos wiederverwendet werden!

Durch eine ordentliche Portion Spaß und eifrigem Engagement waren schnell, im Abstand von zwei bis drei Metern, die ersten 3 Eichensetzlinge gepflanzt.

Die Eiche ist eine im Nordschwarzwald heimische Baumart, mit den Eigenschaften der Langlebigkeit, Robustheit, Witterungsbeständigkeit und positiv für die Umweltbilanz. Aus diesem Grund eine perfekte Wahl für die Aufforstung des „Käferlochs“ am Hengstberg. Hieraus ergibt sich ein schöner Synergieeffekt, denn die Eigenschaften der Eiche doppeln sich mit denen der Firma Wöhr; Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein, Zukunftsorientierung und die Verbundenheit zur Heimat, wie eine Eiche, die mit dem Boden stark verwurzelt ist.

Es war ein lehrreicher Ausflug in das Forstwesen und sollte man nicht immer gescheiter heimkommen als man zuhause weggegangen ist?

Altkleidercontainer

Der Altkleidercontainer vom DRK-Ortsverein Birkenfeld e. V. hat einen neuen Standort bekommen.

Sie finden den Container ab sofort vor dem Haus des Gastes im Enzauenweg.

Wir bitten um Beachtung!

Gärtnergepflegtes Grabfeld wurde erweitert

Auch an den Gärtnern gehe die Corona-Krise nicht spurlos vorüber, klagte Gärtnermeister Dieter Günthner am Freitag-Vormittag bei der Vorstellung eines neuen Grabfelds auf dem Höfener Friedhof. Die Lage sei für seine Branche verheerend, stellt Günthner fest, der Blumenladen in Bad Wildbad habe schon schließen müssen, wenn sich das noch ein paar Monate fortsetze, wisse er nicht mehr weiter. Bestattungen seien nur eingeschränkt möglich, Gedenkfeiern dürften nur im Freien und nur mit maximal 30 Leuten stattfinden, ergänzt Beate Gutekunst vom Bestattungsunternehmen Ohngemach.
Seit 2009 gibt es auf dem Höfener Friedhof ein gärtnergepflegtes Grabfeld. Aufgrund der großen Nachfrage nach dieser Bestattungsform, hat die Friedhofsverwaltung der Gemeinde Höfen gemeinsam mit der Gärtnerei Günthner aus Bad Wildbad und der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner eG jetzt das gärtnergepflegte Grabfeld erweitert. Es ist schon die dritte Erweiterung der Anlage, erzählt Günthner, der 2007 diese Bestattungsform in Höfen auf den Weg gebracht  hatte. Höfen war damals die erste Gemeinde mit weniger als 4000 Einwohner, die eine solche Einrichtung hatte. Seitens der Verwaltung gab es zunächst Zweifel, ob die Fläche auch belegt werden könne, berichtet  Günthner, doch nach vier Jahren sei der erste Bereich schon voll vergeben gewesen. Auch eine Erweiterungsfläche ist mittlerweile belegt. In einem dritten Abschnitt sind jetzt 48 neue Gräber hinzu gekommen. Die Grabstätten liegen in einer parkähnlichen Umgebung. Das Angebot richtet sich vor allem an diejenigen Angehörigen, die sich nicht um die Grabpflege kümmern können und wollen. Das Grab muss nur einmal bezahlt werden, und wird dann für die gesamte Laufzeit von qualifizierten Friedhofsgärtnern gepflegt. Beate Gutekunst verwies darauf, dass man diese Leistung auch als Vorsorge schon zu Lebzeiten kaufen könne. Es seien unterschiedliche Bestattungsformen möglich, erläutert Günthner.  „Unterm Baum“ kann man sich begraben lassen, es gibt Urnen-Gemeinschaftsgräber, Sargbestattungen oder  Urnengräber mit individuellem Stein, sowie Gräber komplett mit Stein. Das gärtnergepflegte Grabfeld sei eine Idee der Badischen Friedhofgärtner Genossenschaft, laufe aber auch im Württembergischen gut, erläutert Günthner und betont, „ich bin sehr froh, dass die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Höfen und den Bestattern so gut funktioniert“. Zur Eröffnung des  Grabfelds hat er dreißig Gießkannen für den Friedhof mitgebracht, allerdings ist die Wasserstelle noch nicht in Betrieb. 

Text und Bild Bernd Helbig

Baumspende zum Internationalen Tag des Baumes

„Wer Bäume pflanzt, wird den Himmel gewinnen“ mit diesem Leitspruch von Konfuzius erhielten wir von Frau Michaela Genthner, über das Projekt BAUM 2020 www.mit-der-natur.de zum Internationalen Tag des Waldes am 21. März 2020, diese schöne Elsbeere.

Wir freuen uns sehr über diese Spende unserer ehemaligen Höfenerin, die es zum Anlass nahm, hierdurch ihre Verbundenheit zu Ihrem Heimatort zum Ausdruck zu bringen. Der Baum ziert jetzt die Enzauen am Uferweg. Möge er Wachsen und Gedeihen und vielen die an ihm vorübergehen Freude bereiten.

Herzlichen Dank für diese tolle Spende.
 

Heiko Stieringer

- Bürgermeister -

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