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Banner-Kampagne zu Schulbeginn

Artikel vom 13.09.2021

Landesverkehrswacht und Unfallkasse Baden-Württemberg rufen zu besonderer Vorsicht und Rücksicht für Schulkinder auf

Mit ihrer gemeinsamen Banner-Kampagne zu Schuljahresbeginn verdeutlichen die Landesverkehrswacht und die Unfallkasse Baden-Württemberg (UKBW) gemeinsam allen Verkehrsteilnehmenden, dass mit dem Start zum neuen Schuljahr 2021/2022 wieder vermehrt Kinder unterwegs sind, auf die man besonders aufpassen muss.

Durch den Corona-bedingten Fernunterricht im vergangenen Schuljahr waren Kinder und Jugendliche nicht täglich auf dem Schulweg unterwegs. Für das kommende Schuljahr ist wieder Präsenzunterricht vorgesehen. 

„Kinder und Jugendliche können im Regelfall wieder ihre Schulen besuchen und sind auf Schulwegen unterwegs. Durch Aufmerksamkeit, das Einhalten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit und ständige Bremsbereitschaft kann jeder dazu beitragen, dass Unfälle und viel Leid vermieden werden“, so Burkhard Metzger, Präsident der Landesverkehrswacht Baden-Württemberg.

„Als gesetzlicher Unfallversicherer für Schulkinder liegt uns deren Sicherheit und Gesundheit gerade auf Schulwegen besonders am Herzen. Im vergangenen Jahr ereigneten sich in Baden-Württemberg rund 5.600 Schulwegunfälle im Straßenverkehr. Jeder Unfall ist einer zu viel. Deshalb wollen wir mit dem sichtbaren Appell zum langsamen Fahren gemeinsam mit der Landesverkehrswacht dazu beitragen, dass auf Schulwegen möglichst keine Unfälle mehr passieren,“ so Tanja Hund, stellvertretende Geschäftsführerin der UKBW.

Die Banner-Kampagne wird jedes Jahr vor Ort von den Verkehrswachten in Baden-Württemberg organisiert. Die Anbringung erfolgt in enger Kooperation mit Städten und Kommunen, insbesondere an Ortseinfahrten und im Bereich von Schulen.

Die Kampagne ist fester Bestandteil der Aktion „Sicherer Schulweg“ des Innen- und Verkehrsministeriums mit den Aktionspartnern von GIB ACHT IM VERKEHR und einem umfangreichen Maßnahmenpaket, u.a. auch der schwerpunktmäßigen Überwachung von Verkehrsverstößen im Bereich von Schulwegen durch die Polizei.  

Besondere Bemühungen gelten dabei aber auch der Vorbereitung von Schulanfängerinnen und Schulanfängern auf den Schulweg und dem Aufruf zu verkehrsgerechtem Verhalten Erwachsener als Vorbilder für Kinder.

„Das ständige Üben mit Eltern oder Großeltern ist für die kleinen Schulanfänger die beste Möglichkeit, den Schulweg möglichst bald selbstständig und sicher bewältigen zu können. Damit wird die Verkehrskompetenz der Kinder gestärkt, was allemal besser ist, als die Kinder im Elterntaxi bis zur Schule zu fahren und dort zu einem höheren und damit gefahrenträchtigeren Verkehrsaufkommen beizutragen“, so Burkhard Metzger.

„Erwachsene sollten immer bedenken, dass Kinder falsches Verhalten im Straßenverkehr nachahmen, deshalb müssen wir das richtige Verhalten vorleben““, erläutert Tanja Hund mit Blick auf die Vorbildfunktion von Eltern und Großeltern.

Gemeinsam freuen sich die UKBW und die Landesverkehrswacht Baden-Württemberg über die ständig zunehmende Nachfrage von Kommunen und örtlichen Verkehrswachten nach den Schulwegbannern. 1.700 zusätzlich zu den in den vergangenen Jahren bereits ausgelieferten Spannbänder, so viele wie nie zuvor, werden in diesem Jahr im Land zum Einsatz kommen und für Rücksichtnahme auf die verkehrsunerfahrenen Erstklässler appellieren.

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