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Ausgangsbeschränkungen für nicht-immunisierte Personen zwischen 21 und 5 Uhr

Inzidenz im Landkreis Calw überschreitet die Marke von 500 erneut!

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Calw hat am Donnerstag, 20. Januar 2022, den Schwellenwert von 500 an zwei Tagen in Folge überschritten. Das Gesundheitsamt muss dies gemäß der Corona-Verordnung (§17a) in Form einer ortsüblichen Bekanntmachung feststellen.
Die entsprechende Feststellung findet sich auf der Website des Landkreises unter www.kreis-calw.de/amtliche-bekanntmachungen. Die Rechtsfolgen treten ab dem Tag nach der Bekanntmachung, also ab Freitag, 21. Januar, in Kraft.
Damit tritt auch wieder eine Ausgangsbeschränkung nach § 17a CoronaVO in Kraft. Nicht genesene und nicht geimpfte Personen dürfen zwischen 21 und 5 Uhr ihre Wohnung nur verlassen, wenn sie einen der Ausnahmetatbestände erfüllen. Ausnahmen sind beispielsweise der Besuch bestimmter Veranstaltungen wie Gremiensitzungen, berufliche Gründe oder der Besuch des Partners. Liegt die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 500, werden die lokalen Ausgangsbeschränkungen wieder aufgehoben.

Amtliche Bekanntmachung zur Feststellung einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 500 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner bei Geltung der Alarmstufe II
Das Gesundheitsamt des Landratsamtes Calw macht gemäß § 17a Abs. 1 CoronaVO für den Landkreis Calw bekannt:

1. Am 20. Januar 2022 wurde die Sieben-Tage-Inzidenz von 500 je 100.000 Einwohner an 2 Tagen in Folge überschritten.
2. Ab Freitag dem 21. Januar 2021 treten im Landkreis Calw die weitergehenden Maßnahmen des §17a Abs. 2 CoronaVO in Kraft.

Calw, den 20. Januar 2022
Helmut Riegger, Landrat

Inzidenz im Landkreis Calw überschreitet die Marke von 500 erneut
Feststellung Inzidenz 500 - Geltung ab 21-01-22

21.01.2022 = 280 weitere bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Calw

Aktuelle Corona-Lage im Landkreis Calw / Freie Impftermine verfügbar

Aktuell gelten die Regelungen der Alarmstufe II.

Unabhängig von den Kennzahlen hat das Land Baden-Württemberg die Alarmstufe II aufgrund der exponentiellen Verbreitung der Omikron-Variante verlängert. Weitere Informationen zu den einzelnen Stufen finden Sie unter Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg: Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg (baden-wuerttemberg.de) sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/  und unter  www.kreis-calw.de/corona-status.

Eine Übersicht über die aktuelle Pandemielage im Landkreis Calw finden Sie unter www.kreis-calw.de/dashboard.

Positiv auf Corona getestete Personen werden nicht mehr vom Gesundheitsamt kontaktiert. Für sie gelten automatisch die Regelungen der Corona-Verordnung Absonderung: CoronaVO Absonderung: Baden-Württemberg.de (baden-wuerttemberg.de).

Auf dem Gebiet des Landkreises Calw gilt ab dem 21.01.2022 eine Ausgangbeschränkung für nicht-immunisierte Personen. Nicht-immunisierten Personen ist dann das Verlassen der Wohnung oder der sonstigen Unterkunft zwischen 21 und 5 Uhr nur aus triftigen Gründen erlaubt. Triftige Gründe sind Beispielsweise: Ausübung beruflicher Tätigkeiten, einschließlich der Teilnahme Ehrenamtlicher an Einsätzen von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst, Besuch von Ehegatten oder Lebenspartnern und Spazierengehen / körperliche Bewegung allein im Freien, Religionsausübung, medizinische Versorgung oder unaufschiebbare Handlungen zur Versorgung von Tieren.

Auf die tägliche Auslastungsmitteilung der Kliniken im Kreis Calw wird zunächst verzichtet. Diese Zahl wird künftig wöchentlich gemeldet.

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen und der Todesfälle sowie die Inzidenz des Landkreises Calw kann dem täglichen Bericht des Landesgesundheitsamtes entnommen werden. Diese Infos finden Sie täglich ab ca. 18 Uhr unter Landesgesundheitsamt BW-Lagebericht COVID-19 Baden-Württemberg (gesundheitsamt-bw.de) www.gesundheitsamt-bw.de/lga/DE/Fachinformationen/Infodienste_Newsletter/InfektNews/Seiten/Lagebericht_covid-19.aspx.

Im Landkreis Calw wurden am 21. Januar 2022 280 neue Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) gemeldet.

Zusätzlich wurden dem Gesundheitsamt 73 positive Antigen-Schnelltests gemeldet. Diese sind jedoch nicht für die Berechnung der 7-Tage-Inzidenz relevant. Alle positiven Schnelltest-Ergebnisse werden grundsätzlich mittels eines PCR-Tests überprüft. Die positiven PCR-Tests fließen dann in die Statistik ein.

Um Bürgerinnen und Bürgern das bestmögliche Impfangebot unterbreiten zu können, hat der Landkreis Calw ein neues Impfkonzept erarbeitet. In diesem Rahmen wird an drei festen Standorten geimpft (Öffnungszeiten variabel, bitte jeweils den freigeschalteten Terminen im Buchungssystem entnehmen):

  • -  Calw (Rexer-Areal, Robert-Bosch-Straße 15, 75365 Calw): dienstags, donnerstags und sonntags; impfen ohne Termin: dienstags und donnerstags von 15 bis 19:30 Uhr
  • -  Nagold (Ehemaliges Autohaus Bühler, Robert-Bosch-Straße 10, 72202 Nagold): mittwochs und freitags
  • -  Bad Wildbad (Trinkhalle, Kernerstraße 62, 75323 Bad Wildbad): mittwochs und samstags; impfen ohne Termin: samstags von 12 bis 15:30 Uhr

Um lange Warteschlangen zu vermeiden, wurde vom Landkreis Calw für die drei Standorte ein Buchungssystem eingerichtet. Ab Dienstag, 30.11.2021, können über die Homepage des Landkreises Calw unter www.kreis-calw.de/impfung Impftermine für alle drei Standorte gebucht werden - jeweils in Slots von 30 Minuten. Eine Impfung ist nur noch nach vorheriger Terminbuchung möglich. Personen ohne Termin können nicht geimpft werden. Neue Termine werden i.d.R. in einem Rhythmus von zwei Wochen eingestellt. Je nach Verfügbarkeit vor Ort besteht eine Impfstoffwahl zwischen

  • mRNA-Impfstoff:       Comirnaty von BioNTech, Spikevax von Moderna
  • Vektor-Impfstoff:       Janssen von Johnson & Johnson

Der Vektorimpfstoff Johnson & Johnson wird regelhaft für Menschen ab 60 Jahren empfohlen. Nach ärztlicher Aufklärung und individueller Risikoakzeptanz durch die Patientin oder den Patienten kann die Impfung aber auch bei Personen unter 60 Jahren mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson erfolgen. 

Nach aktualisierter Impfempfehlung der STIKO vom 10.11.2021, sollen Personen unter 30 Jahren ausschließlich mit mRNA-Impfstoff von BioNTech geimpft werden. Jeder COVID-19 Impfstoff durchläuft ein Zulassungsverfahren geprüft durch die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI). Booster-Impfungen sind laut STIKO-Empfehlung nun bereits nach drei Monaten möglich.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt seit dem 9. Dezember 2021 Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren mit Vorerkrankungen die Corona-Schutzimpfung. Bei individuellem Wunsch können auch Kinder ohne Vorerkrankung geimpft werden. Dies ist in den Impfstützpunkten des Landkreises aktuell möglich (Terminvereinbarung unter www.kreis-calw.de/impfung - Terminbuchung - Impftermin für Kinder). Es gibt momentan für Kinder nur einen zugelassenen Impfstoff: Comirnaty von BioNTech/Pfizer. Kinder im Alter zwischen 5 und 11 Jahren erhalten etwa 1/3 der Dosis für Erwachsene in der Form einer speziellen Zubereitung seitens des Herstellers.

Das Impfmobil des Landkreises hält in den kommenden Tagen in folgenden Kommunen. Buchungen sind im Regelfall ebenfalls über www.kreis-calw.de/impfung möglich:

  • 22.01.2022: 75391 Gechingen, Gemeindehalle, Althengstetter Str. 15
  • 24.01.2022: 72224 Ebhausen, Gemeindehalle, bei der Schule 2
  • 26.01.2022: 72213 Altensteig, Rathaus, Rathausplatz 1

Bitte beachten:

1. Eine Terminvereinbarung unter www.kreis-calw.de/impfung (--> Impfstützpunkte) ist notwendig.
2. Wir bitten Sie, schon zuhause das Aufklärungsblatt und die Einverständniserklärung komplett auszudrucken, zu lesen und auszufüllen. Bitte bringen Sie Ihren eigenen Kugelschreiber mit zum Termin.
3. Bitte halten Sie in der Warteschlange Abstand und tragen Sie eine FFP2-Maske.
4. Wir bitte Sie, vor dem Termin zuhause eigenverantwortlich einen Corona-Selbsttest zu machen.
5. Bitte tragen Sie passende Kleidung, damit Sie den Arm zügig frei machen können.

Die nächste Mitteilung zur Entwicklung der Corona-Fallzahlen im Kreis Calw wird am 24. Januar 2022 veröffentlicht. Bitte beachten Sie, dass an Wochenenden keine Pressemitteilung versendet wird.

Die vollständige Pressemitteilung des Landratsamtes Calw können Sie nachstehend einsehen:

280 neue Corona-Fälle

 

20.01.2022 = 192 weitere bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Calw

Aktuelle Corona-Lage im Landkreis Calw / Freie Impftermine verfügbar

Aktuell gelten die Regelungen der Alarmstufe II. Eine Übersicht über die aktuelle Pandemielage im Landkreis Calw finden Sie unter www.kreis-calw.de/dashboard.

Die Alarmstufe II wird ausgerufen, wenn die Hospitalisierungsinzidenz an zwei aufeinanderfolgenden Tagen den Wert von 6,0 erreicht oder überschreitet oder die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg den Wert von 450 erreicht oder überschreitet. Für das Eintreten der geltenden Stufe ist erforderlich, dass eine für eine Stufe maßgebliche Zahl an zwei aufeinanderfolgenden Tagen erreicht oder überschritten wurde. Die nächstniedrigere Stufe tritt ein, wenn die für eine Stufe maßgebliche Zahl an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wurde. Die in der Verordnung geregelten Maßnahmen der jeweiligen Stufe gelten ab dem Tag nach der Bekanntmachung.

Unabhängig von den Kennzahlen hat das Land Baden-Württemberg die Alarmstufe II aufgrund der exponentiellen Verbreitung der Omikron-Variante verlängert. Weitere Informationen zu den einzelnen Stufen finden Sie unter Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg: Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg (baden-wuerttemberg.de) sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/  und unter  www.kreis-calw.de/corona-status.

Auf dem Gebiet des Landkreises Calw gilt ab dem 21.01.2022 eine Ausgangbeschränkung für nicht-immunisierte Personen. Nicht-immunisierten Personen ist dann das Verlassen der Wohnung oder der sonstigen Unterkunft zwischen 21 und 5 Uhr nur aus triftigen Gründen erlaubt. Triftige Gründe sind Beispielsweise: Ausübung beruflicher Tätigkeiten, einschließlich der Teilnahme Ehrenamtlicher an Einsätzen von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst, Besuch von Ehegatten oder Lebenspartnern und Spazierengehen / körperliche Bewegung allein im Freien, Religionsausübung, medizinische Versorgung oder unaufschiebbare Handlungen zur Versorgung von Tieren.

Auf die tägliche Auslastungsmitteilung der Kliniken im Kreis Calw wird zunächst verzichtet. Diese Zahl wird künftig zweimal wöchentlich gemeldet.

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen und der Todesfälle sowie die Inzidenz des Landkreises Calw kann dem täglichen Bericht des Landesgesundheitsamtes entnommen werden. Diese Infos finden Sie täglich ab ca. 18 Uhr unter Landesgesundheitsamt BW-Lagebericht COVID-19 Baden-Württemberg (gesundheitsamt-bw.de) www.gesundheitsamt-bw.de/lga/DE/Fachinformationen/Infodienste_Newsletter/InfektNews/Seiten/Lagebericht_covid-19.aspx.

Im Landkreis Calw wurden am 20. Januar 2022 = 192 neue Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) gemeldet.

Zusätzlich wurden dem Gesundheitsamt 35 positive Antigen-Schnelltests gemeldet. Diese sind jedoch aktuell nicht für die Berechnung der 7-Tage-Inzidenz relevant. Lediglich positive PCR-Tests fließen in die Statistik ein.

Um Bürgerinnen und Bürgern das bestmögliche Impfangebot unterbreiten zu können, hat der Landkreis Calw ein neues Impfkonzept erarbeitet. In diesem Rahmen wird an drei festen Standorten geimpft (Öffnungszeiten variabel, bitte jeweils den freigeschalteten Terminen im Buchungssystem entnehmen):

  • -  Calw (Rexer-Areal, Robert-Bosch-Straße 15, 75365 Calw): dienstags, donnerstags und sonntags; 
  • -  Nagold (Ehemaliges Autohaus Bühler, Robert-Bosch-Straße 10, 72202 Nagold): mittwochs und freitags
  • -  Bad Wildbad (Trinkhalle, Kernerstraße 62, 75323 Bad Wildbad): mittwochs und samstags; 

Um lange Warteschlangen zu vermeiden, wurde vom Landkreis Calw für die drei Standorte ein Buchungssystem eingerichtet. Ab Dienstag, 30.11.2021, können über die Homepage des Landkreises Calw unter www.kreis-calw.de/impfung Impftermine für alle drei Standorte gebucht werden - jeweils in Slots von 30 Minuten. Eine Impfung ist nur noch nach vorheriger Terminbuchung möglich. Personen ohne Termin können nicht geimpft werden. Neue Termine werden i.d.R. in einem Rhythmus von zwei Wochen eingestellt. Je nach Verfügbarkeit vor Ort besteht eine Impfstoffwahl zwischen

  • mRNA-Impfstoff:       Comirnaty von BioNTech, Spikevax von Moderna
  • Vektor-Impfstoff:       Janssen von Johnson & Johnson

Der Vektorimpfstoff Johnson & Johnson wird regelhaft für Menschen ab 60 Jahren empfohlen. Nach ärztlicher Aufklärung und individueller Risikoakzeptanz durch die Patientin oder den Patienten kann die Impfung aber auch bei Personen unter 60 Jahren mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson erfolgen. 

Nach aktualisierter Impfempfehlung der STIKO vom 10.11.2021, sollen Personen unter 30 Jahren ausschließlich mit mRNA-Impfstoff von BioNTech geimpft werden. Jeder COVID-19 Impfstoff durchläuft ein Zulassungsverfahren geprüft durch die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI). Booster-Impfungen sind laut STIKO-Empfehlung nun bereits nach drei Monaten möglich.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt seit dem 9. Dezember 2021 Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren mit Vorerkrankungen die Corona-Schutzimpfung. Bei individuellem Wunsch können auch Kinder ohne Vorerkrankung geimpft werden. Dies ist in den Impfstützpunkten des Landkreises aktuell möglich (Terminvereinbarung unter www.kreis-calw.de/impfung - Terminbuchung - Impftermin für Kinder). Es gibt momentan für Kinder nur einen zugelassenen Impfstoff: Comirnaty von BioNTech/Pfizer. Kinder im Alter zwischen 5 und 11 Jahren erhalten etwa 1/3 der Dosis für Erwachsene in der Form einer speziellen Zubereitung seitens des Herstellers.

Das Impfmobil des Landkreises hält in den kommenden Tagen in folgenden Kommunen. Buchungen sind im Regelfall ebenfalls über www.kreis-calw.de/impfung möglich:

  • 21.01.2022: 75385 Bad Teinach-Zavelstein, Konsul Niethammer Kulturzentrum, Schulstraße 67
  • 22.01.2022: 75391 Gechingen, Gemeindehalle, Althengstetter Str. 15
  • 24.01.2022: 72224 Ebhausen, Gemeindehalle, bei der Schule 2
  • 26.01.2022: 72213 Altensteig, Rathaus, Rathausplatz 1

Bitte beachten:

1. Eine Terminvereinbarung unter www.kreis-calw.de/impfung (--> Impfstützpunkte) ist notwendig.
2. Wir bitten Sie, schon zuhause das Aufklärungsblatt und die Einverständniserklärung komplett auszudrucken, zu lesen und auszufüllen. Bitte bringen Sie Ihren eigenen Kugelschreiber mit zum Termin.
3. Bitte halten Sie in der Warteschlange Abstand und tragen Sie eine FFP2-Maske.
4. Wir bitte Sie, vor dem Termin zuhause eigenverantwortlich einen Corona-Selbsttest zu machen.
5. Bitte tragen Sie passende Kleidung, damit Sie den Arm zügig frei machen können.

Die nächste Mitteilung zur Entwicklung der Corona-Fallzahlen im Kreis Calw wird am 21. Januar 2022 veröffentlicht. Bitte beachten Sie, dass an Wochenenden keine Pressemitteilung versendet wird.

Die vollständige Pressemitteilung des Landratsamtes Calw können Sie nachstehend einsehen:

192 neue Corona-Fälle

 

Corona hält das Landratsamt weiter in Atem

2021 insgesamt 345 Personen im Landratsamt mit Aufgaben rund um die Pandemie beschäftigt

Insgesamt 12.416 positive bestätigte Corona-Fälle, 104 Todesfälle, über 40.000 Menschen in Quarantäne - das ist die traurige Bilanz des Pandemiejahres 2021 im Landkreis Calw. Ungefähr 800 Ausbrüche in Schulen und 126 Ausbrüche in medizinischen bzw. pflegerischen Einrichtungen wurden im Gesundheitsamt bearbeitet. Die Corona-Hotline und das zugehörige BackOffice haben zudem über 5000 Bürgeranfragen beantwortet. Zwischenzeitlich waren für die Kontaktnachverfolgung, die Bearbeitung von Ausbrüche in Heimen, Kindergärten und Schulen, die Kontaktaufnahme zu positiv getesteten, die Bearbeitung von Anfragen aus der Bürgerschaft und von den Ordnungsämtern, im Impfmobil, bei der Nachverfolgung von Hospitalisierungen und Virusvarianten und zur Dokumentation und für die tägliche Übermittlung der Fallzahlen an das Landesgesundheitsamt und an das RKI zwischenzeitlich bis zu 120 Personen (inkl. Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr) beschäftigt. Aufgrund der vorübergehenden Einschränkung in der Kontaktpersonennachverfolgung wurde die Zahl der Beschäftigten auf ungefähr 65 reduziert. Im gesamten Landratsamt - also im Gesundheitsamt, beim Impfen, in den Testzentren - waren 2021 insgesamt 345 Personen mit Aufgaben rund um die Corona-Pandemie beschäftigt.

"Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die uns bisher bei der Bewältigung der Pandemie unterstützt haben und das immer noch tun. Corona hatte uns leider schon das zweite Jahr fest im Griff. Wir hoffen, dass die Situation in diesem Jahr besser wird und wir uns wieder stärker auf andere Themen konzentrieren können", so Landrat Helmut Riegger.

Neben der schnellen Anpassung an sich ändernde Rahmenbedingungen, wie die infektiologische Dynamik und immer neue Regelungen durch die Corona-Verordnung waren die schnelle Einarbeitung von neuen Mitarbeitenden im Wechselbetrieb und Home-Office, die hohe Arbeitsbelastung, die intensiven Abstimmungen mit anderen Behörden sowie die nur schleppend vorankommende Digitalisierung im Gesundheitsbereich die größten Herausforderungen für das Corona-Team im Gesundheitsamt.

"Calw hat als eines der ersten Gesundheitsämter bundesweit die Datenerfassung zu Corona schon 2020 über SORMAS digitalisiert. Deshalb lief die Arbeit im Jahr 2021 schon komplett digital ab, was für uns ein großer Vorteil war. So konnten zum Beispiel Informationen zu positiven Fällen direkt digital an das Landesgesundheitsamt und das Robert-Koch-Institut weitergegeben werden. Auch das Einlesen von Laborbefunden wurde digitalisiert und hat somit endlich die Übermittlung per Faxgerät abgelöst", so Riegger.

Neben den Aufgaben des Gesundheitsamts hat der Landkreis Calw auch weitere Funktionen in der Pandemiebekämpfung übernommen. So hat der Landkreis zunächst von Januar bis September 2021 das Kreisimpfzentrum in Wart betrieben. Seit September ist das Kreisimpfmobil in den Kommunen des Landkreises unterwegs und seit Ende November wird in den Kreisimpfstützpunkten in Calw, Nagold und Bald Wildbad geimpft. Insgesamt wurden im Landkreis 2021 ungefähr 117.000 Impfungen verabreicht.

"Ich bedanke mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber auch bei den Bürgerinnen und Bürgern, für die Geduld und den Zusammenhalt im vergangenen Jahr. Wir alle schauen mit Zuversicht und Hoffnung auf das Jahr 2022. Ganz besonders denke ich an diejenigen, die Freunde oder Verwandte an das Virus verloren haben. Ihnen schicke ich viel Kraft. Ich bitte Sie: Lassen Sie uns auch 2022 zusammenhalten, denn nur so kommen wir gut aus der aktuellen Krise", so Riegger.

PM: Corona hält das Landratsamt weiter in Atem

1001 Impfungen beim Impfmarathon in Bad Wildbad

Viele Kinder geimpft – zusätzliche Termine am 4. Januar 2022 in Calw und Nagold verfügbar

Insgesamt 1001 Menschen haben sich am 27.12.2021 beim Bad Wildbader Impfmarathon die impfen lassen. Von 8 bis 12 Uhr wurden Kinder geimpft, von 12 bis 22 Uhr Erwachsene. An demselben Tag wurden außerdem ungefähr 400 Personen in Nagold geimpft.
„Ich bin begeistert von dem großartigen Ergebnis des Impfmarathons. Mein Dank gilt der engagierten Ärzteschaft und den vielen Helferinnen und Helfern. Diese haben mit einer vorbildlichen Organisation den reibungslosen Ablauf ermöglicht. Das war eine große Leistung, die hoffentlich viele weitere Mitbürgerinnen und Mitbürger motiviert, sich impfen zu lassen“, so Landrat Helmut Riegger.
„Für die Kinderimpfungen nehmen sich die Ärztinnen und Ärzte doppelt so viel Zeit wie bei Erwachsenen, damit für die Kleinsten alles ganz stressfrei abläuft, genügend Zeit für die Aufklärung ist und sie ein gutes Impferlebnis haben. Kinder erhalten außerdem nach ihrer Impfung eine Heldenurkunde, Gummibärchen und ein Kinderpflaster“, so Sozialdezernent Norbert Weiser, der die Impfungen im Landkreis Calw koordiniert.

Am 4. Januar 2022 – und somit noch in den Weihnachtsferien – wurden in Nagold und Calw zusätzliche Termine für Kinder eingestellt. Termine können unter www.kreis-calw.de/impfung (- Impfstützpunkte - Impftermine für Kinder) gebucht werden.

Gemäß der STIKO-Empfehlung wird für Kinder ab 5 Jahren sowie junge Menschen zwischen 12 und 30 Jahren BioNTech-Impfstoff zur Verfügung stehen. Booster-Impfungen können nun auch schon nach drei Monaten (nach der Zweitimpfung) durchgeführt werden. Auch für Jugendliche ab 12 Jahren ist die Auffrischimpfung möglich.

PM 1001 Impfungen

Omikron-Variante im Landkreis Calw: Landrat ruft zur Vorsicht und zum Impfen auf

Booster-Impfungen laut STIKO-Empfehlung nun bereits nach drei Monaten möglich

Aktuell setzt sich die stark ansteckende Omikron-Variante des Coronavirus in Europa immer stärker durch. Auch im Landkreis Calw wurden bereits vier Fälle mit dieser Variante bestätigt.
Aus diesem Grund fand am Dienstag, 21.12.2021, kurzfristig eine Videokonferenz mit Landrat Helmut Riegger und den Bürgermeistern der Kommunen statt.
Landrat Helmut Riegger nannte Omikron eine "neue, sehr besorgniserregende Variante", die nun auch im Landkreis Calw angekommen sei. Eindringlich warnte er: "Was wir aktuell in Großbritannien oder auch in Dänemark beobachten, deutet darauf hin, dass wir uns auf eine weitere große Herausforderung in der Pandemiebekämpfung einstellen müssen.“
Riegger rief insbesondere die Mitarbeitenden der kritischen Infrastrukturen dazu auf, das unkomplizierte Impfangebot des Landkreises zu nutzen: „Unser Impfmobil und die Impfstützpunkte sind in Betrieb – auch zwischen den Jahren. Nutzen Sie dieses Angebot und lassen Sie sich impfen.“ Zur kritischen Infrastruktur zählen die Sektoren Ernährung, IT, Energie, Transport und Verkehr, Gesundheit, die Wasserversorgung, Abfallentsorgung, Finanz- und Versicherungswesen, Medien und Kultur sowie Staat und Verwaltung. „Wenn diese Sektoren, zum Beispiel durch gleichzeitige Personalausfälle, lahmgelegt werden, kann dies verheerende Auswirkungen haben. Aus diesem Grund müssen wir – der Landkreis und die Kommunen – die rasante Ausbreitung der Omikron-Variante mit allen Mitteln vermeiden.
Bitte tragen Sie selbst dazu bei, lassen Sie sich impfen und schränken Sie Ihre Kontakte ein“, so Riegger. Impftermine können auf der Website des Landkreises unter www.kreiscalw.de/impfung gebucht werden. Booster-Impfungen sind laut STIKO-Empfehlung nun bereits nach drei Monaten möglich.

Am Dienstagnachmittag beraten Bundeskanzler Olaf Scholz und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder über erneute stärkere Beschränkungen, darunter auch Kontaktbeschränkungen.

PM Omikron-Variante im Landkreis Calw

Verschärfte Corona-Regelungen im Landkreis Calw

Weitere Einschränkungen betreffen hauptsächlich nicht-immunisierte Personen

Die Corona-Lage im Landkreis Calw spitzt sich weiter dramatisch zu. Mit einer 7-Tage-Inzidenzvon 575,1 (Stand 23.11.) und vollen Intensivstationen hat das Land deshalb nun weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie ergriffen.
Am 23.11.2021 wurde landesweit die Alarmstufe II ausgerufen. Diese gilt ab einer landesweiten Intensivbetten-Auslastung von 450 Corona-Patienten oder ab einer 7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz von 6. Für das Eintreten der geltenden Stufe ist erforderlich, dass eine für eine Stufe maßgebliche Zahl an zwei aufeinanderfolgenden Tagen erreicht oder überschritten wurde. Die nächstniedrigere Stufe tritt ein, wenn die für eine Stufe maßgebliche Zahl an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wurde. Die in der Verordnung geregelten Maßnahmen der jeweiligen Stufe gelten ab dem Tag nach der Bekanntmachung. Somit ist die Alarmstufe II am 24.11.2021, landesweit in Kraft getreten.

• In Alarmstufe II gilt 2G plus künftig bei Veranstaltungen, auf Weihnachtsmärkten, bei Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen, in Prostitutionsstätten sowie Diskotheken und Clubs. Das heißt, der Zugang ist nur für Geimpfte oder Genesene gestattet, die zusätzlich einen negativen Antigen- oder PCR-Test vorweisen können. Aufgrund der damit verbundenen Herausforderungen für die Veranstaltungsbranche wegen bereits verkaufter Tickets, werden Verstöße in dieser Woche noch nicht verfolgt.
• Für Friseurdienstleistungen gilt in beiden Alarmstufen eine 3G-Pflicht mit PCR-Tests.
• Veranstaltungen und Weihnachtsmärkte werden ab der Alarmstufe auf 50 Prozent der Kapazität begrenzt.
• In Hotels gilt für touristische Übernachtungen bereits ab der Alarmstufe 2G. Davon ausgenommen sind dienstliche Übernachtungen oder besondere Härtefälle wie beispielsweise ein dringend notwendiger Arztbesuch. In diesen Ausnahmefällen muss ein negativer Schnell- oder PCR-Test vorgelegt werden.
• In Bus und Bahn sowie im Flugzeug gilt auf Grund bundesrechtlicher Vorgaben generell 3G.
• Veranstalter müssen Test-, Impf- und Genesenennachweise grundsätzlich mit digitalen Anwendungen (z. B. der CovPassCheck-App) kontrollieren und den Namen anhand von Ausweisdokumenten überprüfen. Damit ist der Zutritt allein mit dem gelben Impfpass nicht mehr möglich, es muss der QR-Code per App oder in Papierform mitgeführt werden.
• Ausnahmen für Schülerinnen und Schüler gelten nicht in Diskotheken – auch sie müssen 2G-Nachweise vorlegen, in der Alarmstufe II gilt 2G plus.
• Volljährige Schülerinnen und Schüler können nicht mehr den Schülerausweis vorlegen, um Zutritt zu erhalten. Für sie gelten die gewöhnlichen 2G- bzw. 3G-Zutrittsregelungen.
• Schülerinnen und Schüler zwischen 12 und 17 Jahren können noch voraussichtlich bis kurz nach dem Weihnachtsfest Zutritt mit dem Schülerausweis erhalten.

Aufgrund der kritischen Lage führt die Landesregierung wieder Ausgangsbeschränkungen und weitere Beschränkungen in Stadt- und Landkreisen ein, in denen während der geltenden Alarmstufe II die 7-Tage-Inzidenz an zwei aufeinanderfolgenden Tagen über 500 liegt.
Ab Donnerstag, den 25. November 2021 treten im Landkreis Calw deshalb verschärfte Regelungen in Kraft.

Auf dem Gebiet des Landkreises Calw gilt somit ab dem 25.11. eine Ausgangbeschränkung für nicht-immunisierte Personen. Nicht-immunisierten Personen ist dann das Verlassen der Wohnung oder der sonstigen Unterkunft zwischen 21 und 5 Uhr nur aus triftigen Gründen erlaubt.
Triftige Gründe sind Beispielsweise: Ausübung beruflicher Tätigkeiten, einschließlich der Teilnahme Ehrenamtlicher an Einsätzen von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst, Besuch von Ehegatten oder Lebenspartnern und Spazierengehen / körperliche Bewegung allein im Freien, Religionsausübung, medizinische Versorgung oder unaufschiebbare Handlungen zur Versorgung von Tieren. Zudem gilt im Einzelhandel, der nicht der Grundversorgung dient, 2G (geimpft oder genesen).
Das Sozialministerium des Landes Baden-Württemberg reagiert mit der Sonderregelung auf Landkreise mit vergleichsweise hohen Inzidenzen. Landrat Helmut Riegger betont: „Dieser weitere drastische Schritt des Landes macht deutlich, in welcher Lage wir uns befinden. Nehmen Sie das bitte sehr ernst, befolgen Sie die Regelungen und achten Sie auf sich und andere.
Ich rufe Sie außerdem erneut dazu auf, sich impfen zu lassen. Nur so kann sich die Lage auf unseren Intensivstationen wieder entspannen.“

Alle Informationen finden Sie unter www.baden-wuerttemberg.de/corona-verordnung oder unter www.kreis-calw.de/corona-status.

PM Verschärfte Corona-Regeln

Alarmstufe tritt in Kraft: Bürgermeister im Landkreis Calw sagen kommunale Veranstaltungen ab

Keine landkreisweit einheitliche Regelung für Weihnachtsmärkte

Seit Mittwoch, den 17. November 2021, gilt in Baden-Württemberg die Alarmstufe. Diese wurde ausgerufen, da die Kliniken bzw. die Intensivstationen im Land das Belastungsmaximum erreicht haben. In vielen Bereichen gilt deshalb nun die 2G-Regel, etwa in Restaurants, Museen, bei Ausstellungen oder bei Veranstaltungen. Das bedeutet, dass nur noch geimpfte oder genesene Personen Zutritt haben.
Bei einer digitalen Sitzung der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister mit Landrat Helmut Riegger einigten sich die Rathauschefs am 16. November aufgrund der besorgniserregenden Entwicklung darauf, in den kommenden Wochen kommunale Veranstaltungen, vor allem solche in geschlossenen Räumen, abzusagen. Lediglich in Einzelfällen werden kommunale Veranstaltungen unter 2G+ abgehalten (geimpft oder genesen plus tagesaktuellen Test). Kommunalpolitische Sitzungen sind von dieser Regelung ausgenommen. Auch privat organisierte Veranstaltungen sind von der Einigung nicht betroffen.
Ein Großteil der Kommunen im Landkreis Calw werden ihre selbstständig geplanten Weihnachtsmärkte aufgrund der aktuellen Lage absagen. Jedoch gibt es auch vereinzelt Städte und Gemeinden im Landkreis Calw, die weiterhin planen, ihre Weihnachtsmärkte unter 2G-Regelungen durchzuführen.
„Schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen, indem Sie die Abstands- und Hygieneregeln einhalten – und lassen Sie sich impfen, falls Sie das noch nicht getan haben“, appellieren Landrat Helmut Riegger und Sprecher der Bürgermeister, Bürgermeister Ulrich Bünger aus Wildberg an die Bürgerschaft. „Es ist ein richtiges Zeichen, dass wir uns gemeinsam mit den Städten und Gemeinden im Landkreis darauf verständigen konnten, kommunale Veranstaltungenabzusagen. Die Entwicklungen der letzten Wochen machen einen solchen Schritt absolut erforderlich.“
Eine Übersicht über die aktuellen Impftermine gibt es unter www.kreis-calw.de/impfung.

Kinderfreizeitbonus aus dem Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona“

Freizeitbonus von einmalig 100 Euro je Kind im August

Angebote für Kinder und Jugendliche konnten im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nur sehr eingeschränkt stattfinden. Aus diesem Grund sollen mit dem Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona 2021/2022“ nun einen Kinderfreizeitbonus geben.

Der Kinderfreizeitbonus soll Kindern und Jugendlichen ermöglichen, Angebote zur Freizeitgestaltung, insbesondere in den Ferien, wahrzunehmen und Versäumtes nachzuholen.

Daher sollen minderjährige Kinder und Jugendliche aus bedürftigen Familien (SGB II, SGB XII, AsylbLG, BVG) bzw. Familien mit geringerem Einkommen (Kinderzuschlag, Wohngeld), die im August 2021 Leistungen beziehen, einen Kinderfreizeitbonus in Höhe von einmalig 100 Euro je Kind erhalten.

Dieser wird von der Familienkasse ausgezahlt. An Bezieherinnen und Bezieher des Kinderzuschlags soll der Bonus automatisch ausgezahlt werden. Davon umfasst sind auch Fälle, in welchen neben dem Kinderzuschlag auch Wohngeld bezogen wird.

Familien, die nur Wohngeld und keinen Kinderzuschlag beziehen sowie Familien, die Sozialhilfe beziehen, müssen für die Auszahlung einen formlosen Antrag bei der Familienkasse stellen.

PM Kinderfreizeitbonus aus dem Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona“ (PDF-Datei)

Gesundheitsamt Calw nutzt neueste Version der Software SORMAS zur digitalen Kontaktnachverfolgung

Eingeschränkte Verfügbarkeit zur Umstellung auf SORMAS-X am 18. Mai

Nachdem das Landratsamt Calw als eines der ersten Ämter in Baden-Württemberg im Oktober 2020 SORMAS eingeführt hat, stellt es nun ebenfalls als eines der ersten Gesundheitsämter auf die aktualisierte Version SORMAS-X um. Die neueste Version des digitalen Kontaktnachverfolgungssystems hat nun digitale Schnittstellen zu den beiden Programmen DEMIS und SurvNet. So können alle Vorgänge der Corona-Fallbearbeitung – vom Eingang der Labormeldung (DEMIS) über die Fallermittlung und das Kontaktpersonen-Management bis hin zur täglichen Meldung an das Robert-Koch-Institut (SurvNet) vollständig digital in einer einzigen Software abgebildet werden.

„Wir wagen den Umstieg auf SORMAS-X zu einem frühen Zeitpunkt, direkt nach wenigen Modelllandkreisen im Land. Aber ich bin mir sicher, dass es in vielen Bereichen zu Arbeitserleichterungen führen wird. Doppeleingaben in verschiedene Systeme entfallen und wir können durch die neuen Schnittstellen komplett papierlos arbeiten. Außerdem haben alle
Mitarbeitenden des Corona-Teams zeitgleich Zugriff auf alle Informationen, auch aus dem Home Office“, so Silke Munsky, SORMAS-Administratorin im Landratsamt.
Da SORMAS das Rückgrat der Kontaktnachverfolgung, der Fallerfassung und des Ausbruchsmanagements ist, werden diese Arbeitsschritte rund um Corona am Tag der Umstellung, dem 18. Mai, nur eingeschränkt möglich sein. Das Gesundheitsamt wird telefonisch erreichbar sein. Die Fallerfassung inklusive der täglichen Fallzahlenmeldung entfällt jedoch an diesem Tag. Die Kontaktnachverfolgung ist zudem nur eingeschränkt verfügbar.

„Um den Ausfall des Systems an diesem Tag zu kompensieren, werden wir am 17. Mai eine Spätschicht einlegen. Außerdem werden wir am 19. Mai in Vollbesetzung sein, damit die
Fälle zügig nachbearbeitet werden können“, so Munsky.

Hintergrundinformation
SORMAS (Surveillance, Outbreak Response Management and Analysis System) wurde vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) für den öffentlichen Gesundheitsdienst entwickelt, um ein effektives überregionales Fall- und Kontaktpersonenmanagement zu ermöglichen.
Durch die Förderung von Bund und Ländern wird die Software den Gesundheitsämtern kostenfrei zur Verfügung gestellt. Das Programm soll in der Corona-Pandemie einen
Datenaustausch der unterschiedlichen Stellen ermöglichen.

PM neueste Version der Software SORMAS-X (PDF-Datei)

Brasilianische Variante P.1. vermehrt im Kreis Calw nachgewiesen!

Neben britischer Variante beobachtet das Gesundheitsamt Calw ein vermehrtes Auftreten der brasilianische Variante

Mehrere veränderte Varianten des ursprünglichen Coronavirus bereiten Deutschland derzeit Sorgen. Die britische Mutante B.1.1.7 dominiert bundesweit, aber auch andere Mutationen sind inzwischen angekommen.

Im Kreis Calw ist die britische Mutation seit Wochen die dominante Variante. Ungefähr 85 Prozent der Corona-Infektionen im Kreis Calw gehen von der Variante B.1.1.7. aus. Von der in Südafrika aufgetauchten Mutante B.1.351 sind in den letzten Monaten sporadisch Fälle erfasst worden. Doch nun steht das Gesundheitsamt im Kreis Calw vor einer weiteren Herausforderung: Die brasilianischen Mutante P.1. Hiervon wurden nun sieben Fälle im Kreis Calw nachgewiesen.

Bei der Vermehrung von Viren entstehen Mutationen. Weltweit wurden bisher ungefähr 12.000 Mutationen von SARS-CoV-2 registriert. Hiervon haben sich bisher nur wenige Mutanten so entwickelt, dass sie den Pandemieverlauf beschleunigen. Zu den bedenklichen Varianten (Variants of Concern, abgekürzt VOC) zählen unter anderem die britische B.1.1.7, die südafrikanische B.1.351 und die brasilianische P.1.

Die Bedenklichkeit der Varianten kommt daher, dass sich bei ihnen die Struktur des Spike-Proteins verändert hat. Über dieses Eiweißmolekül dockt das Virus an der Zellenoberfläche an. Dadurch gelangen die Mutationen schneller und effektiver in die Zellen, bzw. es werden die Oberflächenproteine mancher Varianten vom menschlichen Immunsystem schlechter erkannt und können so weniger effektiv bekämpft werden.

„Im südlichen Kreis Calw wurden nun mehrere Fälle der brasilianischen Variante nachgewiesen, die vermutlich in einem Zusammenhang miteinander stehen. Es wird bei dieser Variante eine erhöhte Übertragbarkeit angenommen. Den Ausbruch beobachten wir daher mit großer Sorge und sind sehr bemüht, die Kontakte nachzuverfolgen, um eine weitere Ausbreitung einzudämmen“, so Andrea Neuwirth, Ärztin im Gesundheitsamt Calw.

„Ich verstehe, dass die Disziplin nach so langer Zeit nachlässt und wir alle uns nach Normalität sehnen. Trotzdem müssen wir Sie, aufgrund des Aufkommens gefährlicher Varianten im Kreis Calw, jetzt nochmals darum bitten, sich an die geltenden Maßnahmen zu halten. Hygienekonzepte wie das Vermeiden von Kontakten, besonders in Innenräumen, Desinfizieren von Oberflächen, Handdesinfektion, Maske tragen, Lüften und Abstand halten sind weiterhin wichtig für den Schutz vor einer Infektion mit dem Coronavirus - auch bei Virusvarianten“, sagt Landrat Helmut Riegger.

Weitere Informationen zum Coronavirus gibt es auf der Homepage unter www.kreis-calw.de/corona

Pressemitteilung (PDF-Datei)

Der luca-Schlüsselanhänger - Analog einchecken

Der luca-Schlüsselanhänger ist das analoge Gegenstück zur luca-App. Der Schlüsselanhänger ist gedacht als einfache Alternative für Nutzer:innen, die kein Smartphone haben und regelmäßig luca-Standorte besuchen. Hierzu muss der luca-Schlüsselanhänger einmalig online registriert werden. Zur Registrierung und Verifizierung der Telefonnummer wird einmalig ein Internetzugriff benötigt. Sobald der Schlüsselanhänger registrierst ist, kann bei luca-Standorten eingecheckt werden.

Der Schlüsselanhänger besteht aus QR-Code und Seriennummer. Der QR-Code muss beim Betreten eines Luca-Standorts von den Betreibern gescannt werden. Die Seriennummer hat zwei Funktionen. Sie brauchen Sie, um Ihren Schlüsselanhänger zu registrieren und um im eigenen Infektionsfall die luca-Historie an das Gesundheitsamt zu übermitteln. Übermitteln Sie Ihre Seriennummer, kann das Gesundheitsamt Ihre Check-ins der letzten 14 Tage sehen. Anschließend kann das Gesundheitsamt diejenigen Informieren, mit denen Sie zeitgleich an einem Ort waren.

Lesen Sier hier:

So geht´s: Schlüsselanhänger registrieren (PDF-Datei)

Landkreis Calw setzt auf digitale Kontaktnachverfolgung für mögliche Öffnungsszenarien

Startschuss für luca-App – bereits 37 Betreiber registriert

Die digitale Kontaktnachverfolgung per App zur Eindämmung der Corona-Pandemie kann einen wichtigen Beitrag zur Begleitung möglicher Öffnungsszenarien leisten. Als einer der
ersten Landkreise in Baden-Württemberg setzt der Landkreis Calw die luca-App schrittweise zur lückenlosen Kontaktpersonennachverfolgung ein und hat hierfür bereits sämtliche technische und administrative Voraussetzungen geschaffen.
Die luca-App ist für Bürgerinnen und Bürger, Veranstalter und Betreiber wie auch für die Gesundheitsämter geeignet und verknüpft vorhandene Datenwege. So kann sie z.B. mit
dem bereits etablierten Programm SORMAS (Software zur verwaltungsinternen Kontaktverfolgung), die im Calwer Gesundheitsamt bereits seit Oktober 2020 vollumfänglich eingesetzt wird, verknüpft werden. Der Kreis Calw gehört zu den Pilotanwendern in Baden-Württemberg, sowohl für das Programm SORMAS als auch für die luca-App. Papierformulare in
Gastronomie, Einzelhandel, Kulturbetrieben können durch einen kurzen QR-Scan ersetzt werden. Für Bürgerinnen und Bürger ohne Handy gibt es die Option eines Schlüsselanhängers,
der durch den Betreiber eingescannt wird. Um einen flächendeckenden Einsatz der luca-App zu ermöglichen, wird die Landkreisverwaltung in Zusammenarbeit mit verschiedenen
Akteuren zum Start solche Schlüsselanhänger verteilen.
Tritt ein Infektionsfall ein, werden alle Gäste der Veranstaltung automatisch informiert. Parallel werden die Gesundheitsämter informiert, die nach erfolgter Autorisierung Zugriff auf
die Daten der übrigen Gäste haben. So wird der Prozess der Nachverfolgung beschleunigt.

„Die digitale Kontaktnachverfolgung wird unsere Öffnungsstrategie begleiten müssen, so lange die Bevölkerung noch nicht durchimpft ist. Unser Ziel ist es, den Betreibern im Landkreis
Calw eine möglichst unbürokratische Lösung hierfür zu bieten. Die luca-App ist eine Neuheit und wir im Landkreis Calw wollen hier modellhaft vorangehen“, so Landrat Helmut
Riegger.
„Die Gastronomie- und Hotelbetreiber warten seit Monaten auf eine Perspektive und eine entsprechende Hygienekonzeption. Die digitale Kontaktnachverfolgung ist ein wichtiger
Schritt in Richtung Öffnung“, so Ricarda Becker, stellvertretende Direktorin Hotel Therme Teinach.
„Im Kreis Calw ist ein kontaktarmer Tourismusbetrieb, zum Beispiel Wanderurlaube, gut möglich. Zudem kann die luca-App an den Stellen helfen, wo doch mal mehrere Menschen
zusammenkommen, wie an bekannten Ausflugszielen“, so René Skiba, Geschäftsführer der Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald.
„Der kleinteilige Einzelhandel im Kreis Calw lässt Öffnungen sicher zu – das hat die leider kurze Öffnungsphase in der letzten Woche gezeigt. Die App macht Begegnungsaufzeichnungen für Händler einfacher und den Besuch im Einzelhandel für die Kundschaft dadurch noch sicherer“, so Jürgen Ott, Vorsitzender des Gewerbevereins Calw.

Die QR-Codes der luca-App können beispielsweise in der Gastronomie, im Einzelhandel, in Apotheken und Arztpraxen, in Firmen, im Rahmen von religiösen Zusammenkünften wie
Gottesdiensten, in Pflegeeinrichtungen, im ÖPNV oder in Hotels genutzt werden. Die Daten der Nutzerinnen und Nutzer der App werden hierbei verschlüsselt und nur nach Einwilligung
übermittelt. Wenn ein positiver Krankheitsfall auftritt, wendet sich das Gesundheitsamt an die betroffene Person und bittet diese um Freigabe der personalisierte Kontaktdaten. So ist
der Datenschutz gewährt. Auch das Landratsamt Calw nutzt die App intern, um Kontakte, z.B. bei unvermeidbaren Dienstbesprechungen, nachzuverfolgen.

Informationsmaterial für Betreiber (Plakate und Druckvorlagen) wird im Laufe der kommenden Woche auf der Website des Landratsamts (www.kreis-calw.de/luca) zum Download zur
Verfügung stehen.

PM Digitale Kontaktnachverfolgung (PDF-Datei)
Plakat luka-App (PDF-Datei)

Zwei weitere Standorte für Schnelltests in Altensteig und Schömberg

Ausweitung der Schnelltestkapazitäten im Landkreis Calw

Zusätzlich zu den bereits bestehenden Schnellteststationen des Landkreises in Calw und Nagold gehen am Samstag, 13. März 2021 ein weiterer Standort in Altensteig (Ehem. Modehaus Krebs, Rosenstraße 33-35, 72213 Altensteig) und ein Standort in Schömberg (Kurhaus, Schwarzwaldstraße 22, 75329 Schömberg) in Betrieb. Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Calw können sich nun insgesamt an vier verschiedenen Standorten im Kreisgebiet kostenlos mit einem Schnelltest auf das Coronavirus testen lassen.

„Die Erweiterung der Schnelltestkapazitäten in der Fläche, ermöglichen den Bürgerinnen und Bürgern einen niederschwelligen Zugang zu Testmöglichkeiten. Die Schnelltests sind ein wichtiger Bestandteil in der weiteren Eindämmung der Corona-Pandemie und um Öffnungsperspektiven halten zu können“ so Landrat Helmut Riegger.

Die angebotenen Schnelltests werden ausschließlich bei Personen ohne typische COVID-19 Symptome durchgeführt. Personen, die Symptome haben oder Kontaktpersonen von Infizierten sind, sollen sich mit einem kostenlosen PCR-Test auf das Coronavirus testen lassen.

Die Terminvereinbarung erfolgt ausschließlich online über die Website des Landkreises Calw unter  www.kreis-calw.de/schnelltest.  Dort finden Sie auch die genauen Standorte und die Öffnungszeiten, zu denen Schnelltests angeboten werden. Mit der verbindlichen Buchung des Termins wird auch die Einverständniserklärung zur Datenverarbeitung und ggf. Weiterleitung der Daten an das Gesundheitsamt des Landkreises Calw erteilt. Der Abstrich erfolgt durch medizinisch geschultes Personal des DRK über den Nasenrachenraum. Positive Testergebnisse werden an das Gesundheitsamt gemeldet und müssen über einen PCR-Test validiert werden.

Nach der Abnahme des Schnelltests wird Ihr Ergebnis nach ca. einer halben Stunde über das Smartphone mittels der App „Doctor Box“ mitgeteilt. Eine Anleitung zum Abrufen des Befundes gibt es an den Schnelltest-Zentren.

Das Gesundheitsamt weist noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass ein negatives Testergebnis nur eine Momentaufnahme darstellt und insbesondere ein negatives Schnelltestergebnis keine vollständige Sicherheit bietet, nicht infektiös zu sein. Daher wird dringend empfohlen, trotz eines negativen Testergebnisses die bekannten Hygieneregeln einzuhalten.

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