Wissenswertes ums Impfen und Testen: Höfen an der Enz

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Höfen Schnelltest ab 14. April eingestellt!

In Bad Wildbad noch möglich:

Forum König-Karls-Bad - König-Karl-Straße 1

Montag - Freitag:  16:30 – 19:30 Uhr
Samstag - Sonntag & Feiertage:  10:00 – 13:00 Uhr

PCR-Testzeiten:
Montag, Mittwoch & Freitag:  8:30 – 11:30 Uhr
Für private Zwecke nicht kostenlos

Terminreservierung möglich unter: wirmachendeinentest.de
Bitte Personalausweis oder Reisepass mitbringen

Schnelltest & PCR-Testzentrum am EDEKA Fedele, Kurt-Gscheidle-Straße 1

Montag - Freitag:  8:00 - 20:00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertagen von   9:00 - 19:00 Uhr

Wir bieten dort an allen Tagen PCR- und Antigenschnelltests an (das Ergebnis der PCR-Tests kommt in aller Regel innerhalb von 24 Stunden - gegen Aufpreis von 50 Euro auch noch sicher am selben Tag).

Alle Termine können im Vorfeld schon über: www.badwildbad-testet.de  gebucht werden, auch ohne Termin sind Testungen jederzeit möglich.

Kreisimpfstützpunkt in Calw schließt am 20. März

Stützpunkte in Nagold und Bad Wildbad bleiben geöffnet 

Seit November wurde an drei regionalen Impfstützpunkten im Landkreis Calw gegen COVID-19 geimpft. Aufgrund des allgemeinen Rückgangs an Impfungen wird der Betrieb des Impfstützpunkts in Calw auf dem Rexer-Areal nun eingestellt. Der letzte Öffnungstag ist der 20. März.

Die Impfstützpunkte in Nagold und in Bad Wildbad werden weiterhin geöffnet bleiben. Zudem ist das Impfmobil im Landkreis unterwegs und unterstützt beispielsweise bei Impfungen in den Gemeinschaftsunterkünften des Landkreises. Auch den Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine kann hierdurch schnell ein Impfangebot gemacht werden. Weitere Informationen zum Impfen finden Sie unter www.kreis-calw.de/impfung.

„Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Impfteams für ihr Engagement. Insbesondere geht unser Dank auch an die Firma Rexer, die uns ihr Betriebsgelände schnell und unkompliziert zur Verfügung gestellt hat“, so Norbert Weiser, Sozialdezernent des Landkreises.

Informationen zum Impfen in ukrainischer Sprache

Das Sozialministerium hat uns informiert, dass es im Rahmen der Impfkampagne #dranbleiben-bw die Erstellung von Informationsmaterialien auf Ukrainisch in Auftrag gegeben hat. Bis zur Veröffentlichung wird auf die Internetseite des Gesundheitsministeriums Niedersachsen (https://impfen-schuetzen-testen.de/uk/#start), die seit gestern auch Corona-Informationen auf Ukrainisch anbietet, sowie den Impfkalender der STIKO auf Ukrainisch (https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Impfkalender_mehrsprachig_Uebersicht_tab.html) verwiesen. 

Zweite Auffrischimpfung für besonders gefährdete Personengruppen

Terminbuchungen für Ende Februar mit Novavax-Impfstoff möglich

Am 3. Februar 2022 hat die STIKO ihre COVID-19-Impfempfehlung aktualisiert. 

Sie empfiehlt eine zweite Auffrisch-/Boosterimpfung für folgende Personengruppen:

  • Menschen ab 70 Jahren,
  • Bewohnerinnen und Bewohner sowie Betreute in Einrichtungen der Pflege,
  • Menschen mit Immunschwäche ab fünf Jahren sowie
  • Tätige in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen (insbesondere bei direktem Patientinnen-, Patienten- sowie Bewohnerinnen- und Bewohnerkontakt).

Die zweite Auffrischimpfung soll bei gesundheitlich gefährdeten Personengruppen frühestens drei Monate nach der ersten Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff erfolgen. Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen soll die zweite Auffrischimpfung frühestens nach sechs Monaten erhalten.

Aktuelle Daten zeigen, dass der Schutz nach der ersten Auffrischimpfung gegen Infektionen mit der momentan zirkulierenden Omikron-Variante innerhalb weniger Monate abnimmt. Dies ist insbesondere für Menschen ab 70 Jahren und für Personen mit Immunschwäche bedeutsam, da diese das höchste Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf nach einer Infektion haben. Durch die zweite Auffrischimpfung soll der Schutz verbessert und schwere Erkrankungen bei gefährdeten Personen verhindert werden. Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen soll individuell besser geschützt werden, da die Mitarbeitenden in diesen Bereichen einer erhöhten Ansteckungsgefahr ausgesetzt sind. Dadurch soll auch die Aufrechterhaltung der medizinischen und pflegerischen Versorgung durch Verringerung von Isolation und Quarantänemaßnahmen gewährleistet werden.

Personen, die nach der ersten Auffrischimpfung eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, wird keine weitere Auffrischimpfung empfohlen.

Terminbuchungen mit Novavax-Impfstoff möglich / Priorisierung für Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen

Ab dem 8. Februar 2022 können unter www.kreis-calw.de/impfung unter dem Punkt Impfstützpunkte Termine für eine Impfung mit dem Novavax-Impfstoff vereinbart werden. Hierbei kann ausgewählt werden, ob man in einer medizinischen Einrichtung beschäftigt ist. Diese Personengruppe erhält frühzeitig einen Termin.

Das Land hat angekündigt, dass die Impfdosen ab dem 21. Februar 2022 bereitstehen. Entsprechend werden ab dem 22. Februar 2022 Termine in den Impfstützpunkten des Landkreises vergeben.

Die STIKO empfiehlt den Impfstoff zur Grundimmunisierung von Personen ab 18 Jahren. Hierbei sind zwei Impfstoffdosen im Abstand von mindestens drei Wochen zu geben.

Mein SELBSTTEST ist positiv – Was muss ich jetzt tun?

Liebe Bürgerin, lieber Bürger,

Sie haben an sich einen sogenannten Selbsttest (ohne Beaufsichtigung geschulter Personen) auf das Coronavirus SARS-CoV-2 durchgeführt und Ihr Test ist positiv ausgefallen.
Im Folgenden erfahren Sie, was Sie im Falle eines positiven Testergebnisses beachten müssen.

1. Lassen Sie Ihr Testergebnis bestätigen!

  • Mitunter zeigen Selbsttests auch falsch positive Ergebnisse an. Bei Vorliegen eines positiven Ergebnisses eines Selbsttests besteht daher nach der Corona-Verordnung Absonderung die Verpflichtung, dass Sie Ihr Ergebnis unverzüglich mittels eines zuverlässigeren PCR-Tests bestätigen lassen. Kommen Sie dieser Nachtestpflicht nicht nach, kann dies mit einem Bußgeld geahndet werden.
  • Nach der aktuell geltenden Testverordnung des Bundes haben Sie Anspruch auf eine bestätigende Untersuchung. Diese Testung ist für Sie kostenfrei.
  • Wenden Sie sich an eine Teststelle, um Ihr positives Selbsttestergebnis durch einen PCR-Test bestätigen zu lassen. Die Kontaktdaten erfahren Sie über die Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg unter www.kvbawue.de/buerger/notfallpraxen/corona-anlaufstellen/corona-karte oder unter der Telefonnummer 116 117. Eine Auflistung teilnehmender Apotheken, die Testungen anbieten, finden Sie auf der Internetseite der Landesapothekenkammer unter www.lak-bw.de/service/patient/antigen-schnelltests. Oftmals listen auch die Kommunen weitere Teststellen auf ihren Internetseiten.
  • Weisen Sie die Teststelle bereits vorab auf Ihren positiven Selbsttest hin.
  • Zur Durchführung des PCR-Tests können Sie die freiwillige häusliche Absonderung unter-brechen. Beachten Sie dabei bitte entsprechende Schutzmaßnahmen (Abstand, medizinischer Mund-Nasen-Schutz oder FFP2 Maske).

2. Begeben Sie sich in Absonderung!

  • Soweit möglich wird empfohlen, sich bis zum Vorliegen des bestätigenden PCR-Testergebnisses freiwillig in häusliche Absonderung zu begeben und Kontakte größtmöglich zu vermeiden.
  • Eine Pflicht zur Absonderung besteht erst ab demjenigen Zeitpunkt, an dem ein positives PCR-Testergebnis vorliegt. Hinsichtlich eines etwaigen Anspruchs auf Entschädigung nach § 56 IfSG beachten Sie bitte die Informationen unter Antworten auf häufige Fragen zu Entschädigungen nach § 56 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) / Verdienstausfall wegen Absonderung
  • Tragen Sie eine Maske, wenn Sie Kontakt zu anderen Personen in Ihrem Haushalt haben. Lüften Sie regelmäßig alle Zimmer der Wohnung. Vermeiden Sie direkten Kontakt zu weiteren Personen in Ihrem Haushalt.
  • Informieren Sie sich vor Betreten von Einrichtungen wie z.B. Pflegeheimen, Krankenhäusern oder Schulen über die dort geltenden Vorschriften.
  • Treten bei Ihnen Symptome auf, nehmen Sie telefonisch Kontakt zu Ihrem Hausarzt oder dem hausärztlichen Notdienst (116 117) auf!

3. Informieren Sie Ihre Haushaltsangehörigen!

  • Teilen Sie allen Ihren Haushaltsangehörigen gegebenenfalls vorsorglich mit, dass ein positives Selbsttestergebnis bei Ihnen vorliegt und Sie sich mittels PCR-Test nachtesten lassen.
  • Aus Ihrem positiven Selbsttest ergeben sich noch keine Absonderungsverpflichtungen für Ihre Haushaltsangehörigen.
  • Eine Pflicht zur Absonderung besteht für Ihre Haushaltsangehörigen erst ab dem Zeitpunkt, an dem für Sie ein positives PCR-Testergebnis oder ein positives Antigen-Schnelltestergebnis (nicht Selbsttest) vorliegt.

4. Weitere Informationen

Antworten auf weitere Fragen rund um Testungen und bei positivem PCR-Test auf das Coronavirus SARS-CoV-2 finden Sie unter:
https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/testen/

Mein SELBSTTEST ist positiv

Impfungen im Landkreis Calw ab sofort über Online-Terminbuchung

Terminbuchungen für regionale Impfstützpunkte in Calw, Nagold und Bad Wildbad ab sofort möglich

Impfen ist der einzige Weg aus der Pandemie. Um den Bürgerinnen und Bürgern das bestmögliche Impfangebot unterbreiten zu können, hat der Landkreis Calw ein neues Impfkonzept erarbeitet.
In diesem Rahmen wird ab sofort an drei festen Standorten geimpft:

- Calw (Rexer-Areal, Robert-Bosch-Straße 15, 75365 Calw): dienstags, donnerstags und sonntags
- Nagold (Ehemaliges Autohaus Bühler, Robert-Bosch-Straße 10, 72202 Nagold): mittwochs und freitags
- Bad Wildbad (Trinkhalle, Kernerstraße 62, 75323 Bad Wildbad): samstags


In Calw ist der Impfstützpunkt bereits in Betrieb, in Nagold startet der Betrieb am Mittwoch, den 1. Dezember 2021 und in Bad Wildbad am Samstag, den 4. Dezember 2021.

Um lange Warteschlangen zu vermeiden, wurde vom Landkreis Calw für die drei Standorte ein Buchungssystem eingerichtet. Ab Dienstag, 30.11.2021, können über die Homepage des Landkreises Calw unter www.kreis-calw.de/impfung Impftermine für alle drei Standorte gebucht werden – jeweils in Slots von 30 Minuten. Eine Impfung ist nur noch nach vorheriger Terminbuchung möglich. Personen ohne Termin können nicht geimpft werden.
Betrieben werden die Stützpunkte – wie schon das Kreisimpfzentrum – vom Landkreis Calw. Kostenträger ist das Land Baden-Württemberg. Es kann sich jeder, der berechtigt ist, impfen lassen. Es sind Erstimpfungen, Zweitimpfungen sowie die Booster-Impfung nach sechs Monaten möglich. Im Einzelfall oder wenn genug Impfstoff da ist, kann schon nach fünf Monaten aufgefrischt werden. Genutzt wird der Impfstoff, der verfügbar ist und für die jeweilige Altersgruppe zugelassen ist. Aktuell sind dies hauptsächlich Biontech, Moderna und Johnson&Johnson, dies ist jedoch von den Lieferungen von Bund und Land abhängig.
„Wir tun alles dafür, möglichst viele Menschen zu impfen. Das Impfen ist, gemeinsam mit den Kontaktbeschränkungen, der wirksamste Weg aus der Krise. Mit unserem neuen Impfkonzept können wir pro Woche bis zu 5.000 Impfungen vornehmen. Durch die neue Terminbuchung werden lange Wartezeiten in der Kälte vermieden und das Infektionsrisiko reduziert. Nehmen Sie die Angebote wahr und lassen Sie sich impfen“, so Landrat Helmut Riegger.

Aktuelle Informationen zum Thema Impfen sind auf der Homepage des Landkreises Calw unter www.kreis-calw.de/impfung sowie in den Sozialen Medien zu finden.

Impfungen-Schaubild

 

Das Impfmobil des Landkreises Calw hält in den nächsten Tagen in folgenden Kommunen:

Das Kreisimpfmobil ist in Kürze wieder für Sie unterwegs. Wir benachrichtigen Sie an dieser Stelle,
sobald neue Haltestellen in den Kreisgemeinden terminiert sind. Bitte sehen Sie daher von Anfragen
bei Ihrer Gemeinde- bzw. Stadtverwaltung ab.

Nutzen Sie in der Zwischenzeit gerne das Angebot der regionalen Impfstützpunkte. 

 

Auffrischimpfungen in Baden-Württemberg auch für Über-60-Jährige möglich

Gesundheitsminister Manne Lucha: „Wir setzen den Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz um – und erhöhen Impfschutz für besonders gefährdete Menschen“

Bereits seit dem 1. September 2021 können sich in Baden-Württemberg bestimmte Personen ein drittes Mal gegen das Coronavirus impfen lassen. Die sogenannten Auffrischimpfungen werden beispielsweise für Menschen in Pflegeeinrichtungen, mit einer Immunschwäche oder für alle angeboten, die das 80. Lebensjahr vollendet haben. Voraussetzung ist immer, dass die Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt. Ab sofort können sich in Baden-Württemberg bei individuellem Wunsch, nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung und ärztlicher Aufklärung auch Menschen ab 60 Jahren ein drittes Mal gegen das Coronavirus impfen lassen.

„Wir haben den Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz zügig umgesetzt, damit besonders gefährdete Menschen weiterhin gut gegen einen schweren Krankheitsverlauf geschützt sind“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha am Dienstag (21. September) in Stuttgart. „Zwar ist die Zahl der belegten Intensivbetten derzeit relativ stabil, doch müssen wir die Situation sorgfältig im Auge behalten. Umso wichtiger ist es, die zahlreichen Impfangebote im Land wahrzunehmen.“

Alle Gruppen, für die diese Impfung aktuell empfohlen wird, können zeitnah eine Auffrischimpfung bekommen. Bis 30. September kann diese noch im Impfzentrum erfolgen. Zusätzlich und in der Zeit nach dem 30. September ist eine Auffrischimpfung bei der Hausärztin oder beim Hausarzt und bei der Betriebsärztin oder beim Betriebsarzt möglich. Nach der Schließung der Impfzentren wird es noch 30 Mobile Impfteams im Land geben, die weiterhin Menschen direkt vor Ort in den Heimen und Einrichtungen impfen werden. Daneben sind Auffrischimpfungen auch bei den Vor-Ort-Impfaktionen in den Stadt- und Landkreisen möglich.

Zu beachten ist, dass die Auffrischimpfung erst dann erfolgen kann, wenn die Zweitimpfung (oder im Fall von Johnson & Johnson bzw. bei Genesenen die einmalige Impfung) mindestens sechs Monate zurückliegt.

Bedingung, um eine Auffrischimpfung zu erhalten, sind der Nachweis über die Erst- und Zweitimpfungen in Form des gelben Impfausweises, des digitalen Impfnachweises oder eines Ersatzimpfnachweises, ein Lichtbildausweis sowie im Fall von Personen mit Immunschwäche oder unter immunsuppressiver Therapie ein entsprechendes ärztliches Attest, ärztliche Vorbefunde oder ein Arztbrief. Beschäftigte von medizinischen Einrichtungen müssen eine formlose Bescheinigung des Arbeitgebers mitbringen, aus der hervorgeht, dass sie bei ihrer Tätigkeit regelmäßig Kontakt zu Personen haben, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus besteht.

Auffrischimpfungen ausschließlich mit mRNA-Impfstoffen
Auffrischimpfungen werden ausschließlich mit den mRNA-Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna durchgeführt. Erfolgten die ersten beiden Impfungen bereits mit einem mRNA-Impfstoff, so soll die Auffrischimpfung mit dem mRNA-Impfstoff desselben Herstellers durchgeführt werden. Auch Personen, die eine Kreuzimpfung mit AstraZeneca und einem mRNA-Impfstoff erhalten haben, sollen den mRNA-Impfstoff desselben Herstellers als Auffrischimpfung erhalten. Als Beispiel: Wurde eine Person zunächst mit AstraZeneca erst- und mit Biontech/Pfizer zweitgeimpft, so erfolgt die Auffrischimpfung ebenfalls mit Biontech/Pfizer. Eine Person, die Erst- und Zweitimpfung mit dem Impfstoff von Moderna erhalten hat, erhält auch eine Auffrischimpfung mit diesem Impfstoff. Personen, die bisher ausschließlich mit den Vektorimpfstoffen von AstraZeneca - 3 - bzw. Johnson und Johnson geimpft wurden, können für die Auffrischimpfung den Impfstoff von Biontech/Pfizer oder den von Moderna erhalten. Für die Auffrischimpfung ist eine einzelne Impfdosis ausreichend.

Hintergrundinformationen: 
Folgende Personen können eine Auffrischimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 erhalten: 
- Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben,
- Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben bei individuellem Wunsch, nach Nutzen-Risiko-Abwägung und ärztlicher Aufklärung,
- Personen, die in Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe und weiteren Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder dort untergebracht sind; hierzu zählen insbesondere - vollstationäre und teilstationäre Pflegeeinrichtungen sowie ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Pflege-und Unterstützungsbedarf nach § 2 Absatz 3, § 4 Absatz 2 und § 5 des Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetzes, - besondere Wohnformen und ambulant betreute Wohngruppen der Eingliederungshilfe sowie Werkstätten und Förderstätten für Menschen mit Behinderungen, - Einrichtungen nach § 36 Absatz 1 Nummer 3 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) (Obdachlosenunterkünfte) und vergleichbare Einrichtungen für Wohnungslose nach den §§ 67 bis 69 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch,
- Personen mit einer relevanten angeborenen oder erworbenen Immunschwäche oder unter immunsuppressiver Therapie, Pflegebedürftige, die zu Hause betreut oder gepflegt werden,
- Personen, die bei der Grundimmunisierung ausschließlich die Vektorviren-Impfstoffe Vaxzevria von AstraZeneca oder COVID-19 Vaccine Janssen von Janssen-Cilag International erhalten haben, ungeachtet des Alters oder einer anderweitigen Indikation.

Für Personen, die in den oben genannten Einrichtungen, in ambulanten Pflege- oder Betreuungsdiensten, in Unterstützungsdiensten für besonders - 4 - gefährdete Menschen mit Behinderungen, im Rettungsdienst oder in mobilen Impfteams tätig sind, wird eine Auffrischimpfung derzeit nicht allgemein öffentlich empfohlen; sie ist jedoch nach ärztlicher Aufklärung und bei individuellem Wunsch möglich. Gleiches gilt für Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Kontakt zu Personen haben, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht.

Den Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) zur Auffrischimpfung für Menschen ab 60 Jahren finden Sie unter: https://www.gmkonline.de/Beschluesse.html?uid=225&jahr=2021 
Die aktuelle Bekanntmachung des Sozialministeriums zur Auffrischimpfung finden Sie hier unter: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/msm/intern/downloads/Downloads_Gesundheitsschutz/210916_Aenderung_Bk m_SM_SARS-CoV-2-Auffrischimpfung.pdf (PDF-Datei)

Bei den überall im Land stattfindenden Vor-Ort-Impfaktionen (#dranbleibenBW) werden neben Erst- und Zweitimpfungen auch Auffrischimpfungen durchgeführt. Informationen über die Öffnungszeiten der Impfzentren sowie die Vor-Ort-Impfaktionen und den jeweils angebotenen Impfstoff finden Sie auf  www.dranbleiben-bw.de. Wer seine Auffrischimpfung bei einem offenen Impfangebot ohne Termin wahrnehmen möchte, sollte sich vorab informieren, ob der bei der Grundimmunisierung verwendete mRNA-Impfstoff bei dem jeweiligen Vor-Ort-Impftermin angeboten wird. Daneben werden die Auffrischimpfungen von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten und der Betriebsärzteschaft durchgeführt.

PM Auffrischimpfungen (PDF-Datei)

Auffrischungsimpfung / Entschädigung nach § 56 / aktuelle Fallzahlen

  • Informationen zur Auffrischimpfung gegen das Corona-Virus

Entsprechend dem Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz werden in Baden-Württemberg ab dem 1. September Auffrischungsimpfungen gegen das Corona-Virus durchgeführt, wenn die Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt. Das Angebot erhalten Personen, die einer besonders vulnerable Gruppe angehören, bei denen das Risiko besteht, dass der Impfschutz schnell nachlässt sowie Personen, die in bestimmten Einrichtungen mit besonders vulnerablen Menschen arbeiten und auch Personen, die ausschließlich Vektorviren-Impfstoffe bekommen haben, unabhängig von ihrem Alter oder einem anderen medizinischen Grund eine Auffrischimpfung erhalten.

  • Verdienstausfall durch Quarantäne - Nichtgeimpfte Personen müssen ab 15. September mit Ablehnung von Entschädigungsanträgen rechnen

Wie das Sozialministerium mit Pressemitteilung vom 02.09.2021 informierte, müssen nichtgeimpfte Personen ab dem 15. September mit der Ablehnung von Entschädigungsanträgen rechnen. Wer in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in eine von den Behörden angeordnete Quarantäne (sogenannte häusliche Absonderung) muss, erhält für den dadurch unmittelbar erlittenen Verdienstausfall in der Regel bislang eine Entschädigung. Nach dem Infektionsschutzgesetz scheidet eine solche Entschädigung jedoch dann aus, wenn die Absonderung durch eine vorherige Schutzimpfung hätte vermieden werden können. Dies gilt auch für nicht geimpfte Kontaktpersonen, die in Quarantäne müssen. Bezüglich der Einzelheiten verweisen wir auf die entsprechende Pressemitteilung, die in der Anlage beigefügt ist.

PM Auffrischimpfung (PDF-Datei)

 

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