PRESSEMITTEILUNGEN: Höfen an der Enz

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1 positiver Fall an SARS-CoV-2 an der Grundschule Höfen an der Enz aufgetreten!

Deswegen wurde durch das Gesundheitsamt eine häusliche Quarantäne bis einschließlich 16.11.2020 für alle betroffenen Kontaktpersonen ausgesprochen.
In sofortiger Rücksprache zwischen Schulleitung, Schulamt und Schulträger, haben wir soeben entschieden die Grundschule und die angegliederte Schulkindbetreuung

ab morgen, Dienstag den 10.11.2020 bis einschließlich Montag, den 16.11.2020 geschlossen zu halten.

Diese Entscheidung wurde notwendig, weil 3 Personen des Lehrkörpers selbst in häuslicher Quarantäne sein müssen und somit die Aufrechterhaltung des Schulbetriebes nicht mehr gewährleistet ist.

Wir hoffen, dass wir den Schulbetreib und auch die Schulkindbetreuung ab dem 17.11.2020 wieder normal aufnehmen können.

Bleiben Sie bitte gesund und auf Abstand!

Gez.
Heiko Stieringer
Bürgermeister

Pressemitteilung

Volkstrauertag am 15.11.2020 - ABGESAGT

PM vom 10.11.2020

Die Gemeindeverwaltung Höfen an der Enz hatte sich viele Gedanken gemacht, welcher Rahmen in diesem Jahr angemessen ist, um am Volkstrauertag der vielen Toten aus Krieg, Terror und Gewalt würdig zu gedenken.

Geplant war auch in diesem Jahr wieder mit der Reservistenkameradschaft Calw und dem Musikverein Höfen der Veranstaltung einen würdigen und feierlichen Rahmen zu geben. In der Aussegnungshalle hatten wir einen Gottesdienst, mit Herrn Diakon Günter Duvivier, geplant, welcher auch musikalisch umrahmt werden sollte.

Wir sind gerade jetzt im November angehalten, wegen der Corona Pandemie, derzeit genau abzuwägen, wo es zu Ansammlungen von Menschen kommen soll und auch muss, damit wir uns gegenseitig schützen. Die Gesundheit eines jeden Einzelnen hat jetzt Vorrang!

Wir haben daher die Entscheidung getroffen, in diesem Jahr die Versammlung zum Gedenken am Ehrenmal abzusagen und hoffen und wünschen uns, dass ein jeder für sich selbst diesen Tag nicht vergisst und im Stillen der vielen Toten gedenkt.

Wir bitten um Ihr Verständnis und bitte bleiben Sie gesund!

Gez.

Heiko Stieringer

Bürgermeister

PM Absage Volkstrauertag

Verwaltung und Gemeinderat beraten Strategien zur Zukunft von Höfen

PM vom 27.10.2020

Bürgermeister Stieringer: „Bürgerbeteiligung und Kommunikation intensivieren.“
Die Themenliste der eintägigen Klausur von Verwaltung und Gemeinderat der Gemeinde Höfen an der Enz am 17. Oktober im Rathaus war lang und anspruchsvoll. Im Mittelpunkt standen eine Reflektion der Zusammenarbeit von Verwaltung und Gemeinderat sowie ein grundsätzlicher Austausch über die Themen Bürgerbeteiligung und Rathauskommunikation. Dazu gab es fundierte Diskussionen im Gremium über die aktuelle Finanzsituation und die Schaffung von neuem Wohnraum im Zuge der Ortsentwicklung.

Geplant, geleitet und moderiert wurde die Klausur von dem Büro für Kommunikation und Markensteuerung GmbH aus Meckenbeuren. Bürgermeister Heiko Stieringer: „Wir haben überwiegend strategisch gearbeitet, zentrale Themen der Gemeindeentwicklung intensiv diskutiert ohne ins letzte Detail zu gehen und zahlreiche konkrete Richtungsentscheidungen getroffen. Unter anderem wurde auch der Haushaltsausschuss neu belebt, der künftig gemeinsam mit Kämmerin Lena Rehklau die finanzielle Situation von Höfen regelmäßig beobachtet und bewertet. “ 

Die Klausur startete mit einer Vorstellungsrunde und einer grundsätzlichen Positionierung der Verwaltungs- und Gemeinderatsmitglieder zur Kommunikation zwischen Verwaltung und Gemeinderat sowie zur Kommunikation mit der Bürgerschaft. Dabei kamen auch die aktuellen Höfener Themen von der Verkehrssituation über das neue Baugebiet, die Zukunft des Kurparks, die Integration von Neubürgern und die aktuelle Finanzsituation zur Sprache.

Im Anschluss daran berichtete Bürgermeister Stieringer den Räten über seine Erfahrungen aus den vergangenen beiden Jahren seit seinem Amtsantritt und analysierte die Abläufe und Prozesse in der Zusammenarbeit zwischen Rat und Verwaltung. Stieringer machte deutlich, dass die Verwaltung auf maximale Transparenz mit den Räten Wert legt und sowohl er selbst als auch die Kämmerin einen sehr direkten und offenen Umgang mit den Volksvertretern pflegen würden. Bürgermeister und Kämmerin wünschten sich für die Zukunft noch mehr Diskussionen, noch mehr fachliches Feedback und die gemeinsame Entwicklung von Lösungsansätzen.  

Diese Offenheit kam bei den Gemeinderäten sehr gut an. In der Aussprache wurde deutlich, dass Bürgermeister und Kämmerin ein großes Vertrauen genießen und das Gremium mit der Arbeit der Verwaltung und der Qualität der Beschlussvorlagen sehr zufrieden ist. Auch der Stilwechsel in der Verwaltung zu einem eher dialogischen Umgang wurde von den Räten
positiv wahrgenommen. Vereinbart wurde, dass die Verwaltung künftig Gesprächsbedarf aktiv kommunizieren solle.

Zu den Themen Bürgerbeteiligung und Kommunikation gab es dann einen fachlichen Input des Moderators. Geschäftsführer Wolf-Peter Bischoff machte anhand von konkreten Beispielen deutlich, dass die veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und das Selbstverständnis der Bürger eine transparente Kommunikation und bei wichtigen lokalen Themen eine frühzeitige professionelle Bürgerbeteiligung erfordern würden, damit sich die betroffenen Bürger auch eingebunden und mitgenommen fühlten.

In der Diskussion und auch in den einzelnen Statements der Klausurteilnehmer wurde deutlich, dass sowohl von Verwaltungsseite als auch vom Rat die Notwendigkeit gesehen wurde, zu beiden Punkten künftig aktiver zu werden und auch Ressourcen für den wichtigen Bürgerdialog vorzuhalten. Die Klausurteilnehmer unterstützten den Vorschlag des Moderators, die Höfener Chronik, die Gemeindehomepage und die öffentlichen Medien stärker als bisher für transparente Informationen über aktuelle Fragen, aber für die kontinuierliche Berichterstattung über den laufenden Projekten zu nutzen  

Gemeinde steht vor finanziell schwierigen Jahren
Kämmerin Lena Rehklau gab einen detaillierten Überblick über die finanzielle Situation der Gemeinde, die durch die Corona-Pandemie noch problematischer geworden ist, und machte deutlich, dass Höfen vor finanziell sehr schwierigen Jahren stünde und die Spielräume der Kommune und auch damit des Gemeinderats aufgrund der vielen Pflichtaufgaben begrenzt seien. 

Ihrem Vortrag schloss sich eine intensive Diskussion über die konkrete Einnahme-  und Ausgabensituation sowie über die Steuerungsmöglichkeiten der Kommune an. Auf Vorschlag einiger Gemeinderäte wurde beschlossen, den Haushaltsausschuss neu zu beleben, um damit eine noch engere Zusammenarbeit zwischen Rat und Verwaltung zu ermöglichen.  

Gemeinderat wünscht eine moderate Wohnbauentwicklung
Das geplante Baugebiet „Am Hengstberg“ stand im Zentrum einer Diskussion um die künftige Gemeindeentwicklung. Gemeinderat und Verwaltung sind mehrheitlich der Meinung, dass dieses große Baugebiet grundsätzlich nötig und begrüßenswert ist und dass Höfen in den kommenden Jahren und Jahrzehnten moderat wachsen sollte.  Aber sowohl Verwaltung als auch Gemeinderat ist wichtig, dass das Wachstum kein finanzielles Risiko werden dürfe und von der Kommune so gesteuert werden müsse, dass die vorhandene Infrastruktur nicht überlastet werde und die Integration der neuen Bürgerinnen und Bürger funktionieren müsse. Wichtig für die weiteren Entscheidungen sind die Ergebnisse der aktuellen Gutachten zur Erschließung und zur wirtschaftlichen Umsetzung.

Darüber hinaus wurde entschieden, dass die Bürgerinnen und Bürger zeitnah über das Projekt „Am Hengstberg“ und über die finanzielle Situation informiert werden sollen. Außerdem möchte man die Bürgerschaft künftig intensiver in die Entwicklung von relevanten Projekten der Ortsentwicklung einbinden. Dazu sind in den kommenden Wochen und Monaten schriftliche Bürgerinformationen, aber auch Veranstaltungen vorgesehen. Letztere allerdings abhängig von der momentan sehr dynamischen Corona-Entwicklung und auch der Fertigstellung der neuen Mehrzweckhalle.

PM zum Download

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